Das Leben in Listen: Weihnachtsmärchen Die schönsten Weihnachtsmärchen

Trier · Weihnachten, das bedeutet Plätzchen backen, Christbaum schmücken und von Geschenken träumen. Und wie wäre es mit Weihnachtsmärchen erzählen? Im Stadtmuseum Trier gibt es noch bis Januar eine Weihnachtsmärchen-Ausstellung. Ganz gemütlich kann man dort Weihnachtsmärchen entweder selbst lesen, oder sich vorlesen lassen. Dazu passend gibt es Ausstellungsstücke, die auch etwas zur Geschichte unserer Weihnachtstraditionen erzählen.

Sieben lange Jahre hatte Hans gearbeitet. Als Lohn dafür bekam er von seinem Meister einen großem Klumpen Gold. Das Gold aber war ihm zu schwer. Daher tauschte er es gegen ein Pferd. Das Pferd aber war ihm zu wild. Daher tauschte er es gegen eine Kuh. Die Kuh aber gab keine Milch. Daher tauschte er sie gegen ein Schwein. Das Schwein aber war gestohlen. Daher tauschte er es gegen eine Gans. Da begegnete er einem Scherenschleifer, der gut gelaunt seine Arbeit verrichtete. Hans beneidete ihm um sein Glück. Der Scherenschleifer schlug ihm einen Tausch vor. Für die Gans gab er Hans zwei alte Steine. Glücklich setzte Hans seinen Weg fort. An einem Brunnen machte er Rast. Doch ehe er sich versah, plumpsten die Steine in die Tiefe. Jeder andere hätte sich geärgert, aber nicht unser Hans. Er freute sich, dass er die schwere Last endlich los war. Mit nichts in der Hand ging er nach Haus und war glücklich wie noch nie. 
 Dieses Märchen von den Gebrüdern Grimm entstand 1819. 
  
  Marc Chagall, Der Trog, 1913  
 Das Bild von Marc Chagall (1887-1985) 100 Jahre später. „Der Trog“ mit der Frau und dem Schwein – nicht gestohlen, wie das von Hans – malte Chagall 1913 in Paris. Dort hatte er die Technik der Gouache, der mit Wasser angesetzten Deckfarbe auf Papier, kennengelernt. Chagall war fasziniert von den Arbeiten der Künstler Henri Matisse, Paul Gauguin und Vincent van Gogh, und wurde stark von seinem Künstler-Freund Robert Delaunay beeinflusst. In „Der Trog“ kommt Chagalls träumerischer und illusionistischer Stil zur Geltung – nicht zuletzt wegen der Farbwahl: Neben dem grünen Schwein beugt sich die Bäuerin über den Trog. Die Szene wird eingerahmt von einem roten Baum mit gelber Krone, und alles spielt sich vor einem Hintergrund in wunderschönem Blau ab.

Sieben lange Jahre hatte Hans gearbeitet. Als Lohn dafür bekam er von seinem Meister einen großem Klumpen Gold. Das Gold aber war ihm zu schwer. Daher tauschte er es gegen ein Pferd. Das Pferd aber war ihm zu wild. Daher tauschte er es gegen eine Kuh. Die Kuh aber gab keine Milch. Daher tauschte er sie gegen ein Schwein. Das Schwein aber war gestohlen. Daher tauschte er es gegen eine Gans. Da begegnete er einem Scherenschleifer, der gut gelaunt seine Arbeit verrichtete. Hans beneidete ihm um sein Glück. Der Scherenschleifer schlug ihm einen Tausch vor. Für die Gans gab er Hans zwei alte Steine. Glücklich setzte Hans seinen Weg fort. An einem Brunnen machte er Rast. Doch ehe er sich versah, plumpsten die Steine in die Tiefe. Jeder andere hätte sich geärgert, aber nicht unser Hans. Er freute sich, dass er die schwere Last endlich los war. Mit nichts in der Hand ging er nach Haus und war glücklich wie noch nie. Dieses Märchen von den Gebrüdern Grimm entstand 1819. Marc Chagall, Der Trog, 1913 Das Bild von Marc Chagall (1887-1985) 100 Jahre später. „Der Trog“ mit der Frau und dem Schwein – nicht gestohlen, wie das von Hans – malte Chagall 1913 in Paris. Dort hatte er die Technik der Gouache, der mit Wasser angesetzten Deckfarbe auf Papier, kennengelernt. Chagall war fasziniert von den Arbeiten der Künstler Henri Matisse, Paul Gauguin und Vincent van Gogh, und wurde stark von seinem Künstler-Freund Robert Delaunay beeinflusst. In „Der Trog“ kommt Chagalls träumerischer und illusionistischer Stil zur Geltung – nicht zuletzt wegen der Farbwahl: Neben dem grünen Schwein beugt sich die Bäuerin über den Trog. Die Szene wird eingerahmt von einem roten Baum mit gelber Krone, und alles spielt sich vor einem Hintergrund in wunderschönem Blau ab.

Foto: Stadtmuseum Trier
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