Auto stehen lassen, Lebensstil ändern, Klima schützen

Auto stehen lassen, Lebensstil ändern, Klima schützen

Nicht nur fürs Klima, sondern auch für das bessere Gewissen: Zum 16. Mal gibt es die Aktion Autofasten der beiden großen deutschen Kirchen. Teilnehmer lassen das Auto während der vier Aktionswochen stehen und steigen auf Alternativen um. Los geht es am 25. Februar.

Trier. Die Evangelische und die Katholische Kirche im deutschen Südwesten und in Luxemburg bieten wieder ein Autofasten an. In diesem Jahr läuft die Aktion vom 25. Februar bis zum 24. März. In dieser Zeit sollen Autofahrer ihr Fahrzeug nicht nutzen und alternative Fortbewegungsmittel ausprobieren. Für die vier Wochen empfehlen die Organisatoren, die alltäglichen Wege mit Bus, Bahn, Fahrrad oder zu Fuß zurückzulegen.
Bisher über 19 300 Teilnehmer



Das Ziel der Aktion, die es zum 16. Mal gibt, ist es, über eine Veränderung des persönlichen Lebensstils zur Verringerung der Kohlendioxid-Emission beizutragen. An der Klimaschutz-Aktion haben bisher mehr als 19 300 Personen teilgenommen. Unterstützt wird sie durch die Landesregierungen des Saarlands, von Rheinland Pfalz und Nordrhein-Westfalen sowie von Luxemburg. Verkehrsverbünde und Verkehrsunternehmen beteiligen sich mit besonderen Angeboten.
Zu den Unterstützern gehören auch Fahrradverleiher, Car-Sharing-Unternehmen, der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND), der Naturschutzbund (Nabu), das Mouvement écologique, Greenpeace Luxemburg, der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC), Velo mobil und der Verkehrsclub Deutschland (VCD).
Den Autofastern aus Rheinland-Pfalz stellen die dortigen Verkehrsverbände (VRT, RNN, VRM und VRN) stark verbilligte Vier-Wochen-Netztickets zur Verfügung. Bei den beteiligten Fahrradverleihern und -betrieben gilt das Ticket überdies für einen Check der Fahrsicherheit. Außerdem werden unter allen angemeldeten Teilnehmern zwei Fahrräder der Marke Wanderer und zehn Bahncards verlost. red
Weitere Information und Möglichkeit zu Anmeldung gibt es unter anderem im Internet unter www.autofasten.de.
Die Anmeldung ist möglich bis Mitte Februar.

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