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Autofahrer brauchen gute Nerven

Autofahrer brauchen gute Nerven

Die Fahrbahnarbeiten auf der B 51 zwischen Aach und Neuhaus haben begonnen. Ein Bauabschnitt fällt in die Zeit, in der weiter unterhalb die B 51 zwischen Fachhochschule und Stadteingang für zehn Wochen voll gesperrt ist.

Trier/Trierweiler. Es sind zwar nur wenige Kilometer, auf denen die Bundesstraße 51 zwischen Mai und September ausgebaut wird, doch die Auswirkungen auf den Verkehr in der Region Trier sind enorm. Dies betrifft vor allem die zehnwöchige Vollsperrung vom 4. Juni bis 12. August. Während dieser Zeit wird die dritte Fahrspur bergab ausgebaut und die Napoleonsbrücke saniert (der TV berichtete).
Vorbereitende Arbeiten mit sporadischen Teilsperrungen beginnen bereits am 7. Mai, doch zur richtigen "Horror-Baustelle" für die Autofahrer wird die B 51 erst, wenn sie ab Anfang Juni auf andere Straßen ausweichen müssen. Doch damit nicht genug: Im Frühjahr und Sommer gibt es auf der vielbefahrenen "Bitburger" zwischen Neuhaus und Trier weitere Baustellen, die für Behinderungen sorgen.
Bund übernimmt Kosten


Am Mittwoch, 2. Mai, sollen die Baumaschinen in Höhe von Sirzenich anrücken; die Baustelle ist bereits eingerichtet. Dort wird die Fahrbahn der B 51 in drei Bauabschnitten saniert, und zwar von der Abzweigung nach Aach (L 44) bis etwa zur Kuppe in Höhe des Gewerbegebiets Trierweiler-Sirzenich. Die Kosten von knapp drei Millionen Euro trägt der Bund.
Für den ersten Bauabschnitt sind vier Wochen eingeplant. Er umfasst den Bereich zwischen der Brücke über die A 64 (Luxemburg-Autobahn) und die Abzweigung ins Gewerbegebiet. Nach Auskunft des Landesbetriebs Mobilität (LBM) Trier wird die Asphaltschicht erneuert, teilweise betrifft dies auch die Auf- und Abfahrten zur Autobahn.
Schlenker durchs Gewerbegebiet



Weiterhin sind Sanierungsarbeiten an der Autobahnbrücke geplant. Mit allzu großen Behinderungen ist laut LBM nicht zu rechnen, weil der Verkehr in der Bauphase ohne Ampeln einspurig in beide Richtungen laufen kann. Allerdings muss die Auffahrt zur A 64 Richtung Luxemburg aus Fahrtrichtung Bitburg teilweise gesperrt werden. Die Umleitung ist nur wenige Hundert Meter lang, aber mit einigen Kreisfahrten gespickt, weil sie über die Anschlussohren der Autobahn führt.
Den zweiten Bauabschnitt haben die Straßenplaner bewusst parallel zur Vollsperrung der B 51 im unteren Bereich gelegt, weil dann mit wenig Verkehr zu rechnen ist. Zeitrahmen: Anfang Juni bis Anfang August. Betroffen ist ein 700 Meter langer Streckenabschnitt von der L 44 (Einmündung Aach) bis zur Brücke über die Autobahn. Die B 51 wird halbseitig gesperrt, der Verkehr mit Ampeln geregelt.
Der dritte und letzte Bauabschnitt soll dann Anfang August starten und bis Mitte September dauern.
Saniert wird die Fahrbahn zwischen der Einmündung Sirzenich und Neuhaus. Durch die geringe Fahrbahnbreite könne hier nicht gewährleistet werden, so der LBM, dass jeweils eine Fahrspur nach Bitburg und Trier aufrechterhalten werden kann. Deshalb werde der Verkehr Richtung Trier durchs Gewerbegebiet Trierweiler-Sirzenich umgeleitet. Wer Richtung Bitburg unterwegs ist, wird durch die Baustelle geleitet.