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Autofahrer sollen bei schwerem Unfall auf der A 64 zwölf Stunden im Stau gestanden haben

Autofahrer sollen bei schwerem Unfall auf der A 64 zwölf Stunden im Stau gestanden haben

Der schwere LKW-Unfall auf der A 64 bei Trier sorgt für weitere Turbulenzen. Nach bisher unbestätigten Informationen sollen einige Autofahrer von Freitagabend bis zum nächsten Morgen, 7:15 Uhr, im Stau gestanden haben.

Foto: Agentur Siko

Gibt es einen Unfall auf einer Autobahn, sind lange Staus oft vorprogrammiert. Als am Freitagabend, 19 Uhr, ein Sattelschlepper auf der A 64 zwischen Luxemburg und Trier umgekippt ist und dadurch alle Spuren in beide Fahrtrichtungen blockierte, staute sich der Verkehr in Richtung Trier bis ins luxemburgische Mertert zurück. Auf der Gegenfahrbahn bis zur Abfahrt B 51.

Nach bislang unbestätigten Informationen standen einige Autofahrer bis zur Räumung der Unfallstelle im Stau. Das war für die Fahrtrichtung Luxemburg am nächsten Tag gegen 7.15 Uhr der Fall - also rund zwölf Stunden später.

Diejenigen, die die Abfahrt B 51 zum Unfallzeitpunkt hinter sich gelassen hatten, sollen angeblich die Nacht in ihren Autos verbracht haben.

Bei der zuständigen Autobahnpolizei in Schweich stand am Sonntag niemand zu einer Stellungnahme zur Verfügung.