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Schulen: AVG Trier schafft Quali für Bundesebene

Schulen : AVG Trier schafft Quali für Bundesebene

Im Rahmen der regionalen Auswahlsitzung des Europäischen Jugendparlaments konnte sich eine Delegation des Trierer Gymnasiums für die nationale Veranstaltung qualifizieren.

(red) Das Europäische Jugendparlament ist ein Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Schülerinnen und Schüler beim Erwerb politischer Partizipation und Verantwortung zu unterstützen. Hierzu werden internationale Parlamentssitzungen simuliert, in denen in englischer Sprache über europäische Fragestellungen debattiert wird.

Jedes Jahr finden drei regionale Auswahlsitzungen statt, für die man sich im Rahmen des Wettbewerbs bereits im Vorfeld qualifizieren muss. Dazu verfasst eine Schuldelegation, bestehend aus sieben Schülerinnen und Schülern, ein Positionspapier auf Englisch. Dieses Jahr lautete die Aufgabe:

„In Anbetracht der gemeinsamen Mitteilung der Europäischen Kommission und den hohen Vertretern für Außen- und Sicherheitspolitik über eine EU-Strategie für internationale Kulturbeziehungen: Wie sollte die Europäische Union das Kulturprogramm für die östliche Partnerschaft II zur Verbesserung der kulturellen Zusammenarbeit mit ihren östlichen Nachbarn weiterentwickeln?“

Kurz vor Weihnachten erfahren die Delegationen, ob sie sich für eine der drei regionalen Auswahlsitzungen qualifizieren konnten, die im Frühling stattfinden. Am AVG war die Freude groß, als die Schülerinnen und Schüler erfuhren, dass sie sich für die Sitzung in Trier qualifiziert haben. Diese wurde durch Julius Milde, einen ehemaligen Schüler des AVG und ehemaligen Teilnehmer am Wettbewerb, organisiert. Bei der Organisation halfen neben vielen jungen Menschen aus Deutschland und Europa auch Mats Radeck und Alexander Christ, beide Abiturienten des AVG, die in den letzten Jahren ebenfalls erfolgreich am Wettbewerb teilgenommen haben. Unter der Schirmherrschaft der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) und von Triers Oberbürgermeister Wolfram Leibe (SPD) haben über 100 Jugendliche aus ganz Europa zur Thematik der Innereuropäischen Stabilität und Einheit debattiert und ihre Ergebnisse auf dem Sitzungshöhepunkt, der öffentlich zugänglichen Vollversammlung, am 7. und 8. April präsentiert.

In den regionalen Auswahlsitzungen in Trier, Berlin und Flensburg wurden jeweils drei Schulen ausgewählt, die an der nationalen Auswahlsitzung teilnehmen dürfen. Diese wird vom 27. Mai bis zum 1. Juni in Hannover stattfinden. Auf dieser kann man sich wiederum für die internationalen Auswahlsitzungen in Rotterdam (Niederlande) und Yerevan (Armenien) qualifizieren.

Das Europäische Jugendparlament wird am AVG in Form einer Arbeitsgemeinschaft betrieben. Die Schülerinnen und Schüler erlangen dort wichtige Kompetenzen, da die Arbeitssprache immer Englisch ist. Die intensive fachliche Auseinandersetzung mit europapolitischen Fragestellungen hat positive Auswirkungen auf die sprachlichen und fachlichen Fertigkeiten der Teilnehmer.