B 51 bald wieder in der Spur

Voraussichtlich im Mai wird der Verkehr auf der B 51 bei Neuhaus auf die alte Trasse zurückverlegt und über die neue Brücke fließen. Doch damit sind die Arbeiten am kreuzungsfreien Ausbau noch nicht beendet.

Aach-Neuhaus. Der lange und harte Winter hat die Terminplanung für die Arbeiten am kreuzungsfreien Ausbau des B 51-Knotenpunkts Neuhaus ziemlich durcheinandergewirbelt. Zunächst sollte die neue Brücke bereits Ende letzten Jahres fertig sein, dann wurde der Februar anvisiert, und nun teilt der Landesbetrieb Mobilität (LBM) mit, dass voraussichtlich im Mai der Verkehr über die Brücke fließen kann.

Provisorischer Schlenker wird zurückgebaut



Das würde auch das Ende des provisorischen Schlenkers bedeuten, den die B 51 in Höhe des Gasthauses Sonnen um die Baustelle herummacht. Die "Bitburger" wird dann wieder auf ihrer alten Trasse verlaufen, die "Umgehung" zurückgebaut.

Vorausgesetzt, der Winter meldet sich nicht mehr zurück, dürfte der Mai-Termin zu halten sein. "Die Brücke ist fertig bis auf die feine Asphaltschicht", sagt Polier Edmund Gesellchen von der Baufirma Schnorpfeil. Danach stünden noch Restarbeiten an der Straße, die Regulierung der Bösch-ungen und die Verlegung von Versorgungsleitungen an. Danach kommen der Straßenausbau in Richtung Trierweiler (etwa 100 Meter Länge) und der Ausbau der Weidenstraße in Neuhaus (150 Meter) an die Reihe.

Unter dem westlichen Brükkenteil führt ein Fußgängerweg mit gelbem Handlauf entlang. Damit ist eine sichere Unterquerung der B 51 und eine fußläufige Verbindung zu den Bushaltestellen auf beiden Straßenseiten sichergestellt.

Wie Hans-Michael Bartnick, stellvertretender Leiter des LBM, mitteilt, wird die Landesstraße 43 während der Ausbauphase in Richtung Trierweiler komplett gesperrt. Die Umleitung aus Trierweiler werde über Sirzenich und Neuhaus ausgeschildert.

Erst bei der endgültigen Fertigstellung des kreuzungsfreien Ausbaus, der rund fünf Millionen Euro kosten soll und zulasten des Bundes geht, können laut Bartnick die neuen dritten Fahrspuren der B 51 für die Verkehrsteilnehmer freigegeben werden.

Das Kreuzungsbauwerk mit der Verlegung der östlichen Talstraße an die neue Anschlussstelle ist bereits der dritte Bauabschnitt in dem Gesamtprojekt. Im ersten Bauabschnitt, der im Mai 2006 begonnen wurde, war aus Richtung Trier ein Zusatzstreifen von 600 Meter Länge errichtet worden. Bauabschnitt zwei beinhaltete den Ausbau von einer Zusatzspur aus Richtung Hohensonne auf einer Länge von rund 800 Metern. Diese Arbeiten waren im Frühjahr 2007 begonnen worden. Mit den dritten Spuren und den kreuzungsfreien Knotenpunkten sollen die Verkehrssicherheit und die Leistungsfähigkeit der B 51 verbessert werden.