Bäder-Antisemitismus in der Region Trier

Vortrag : Bäder-Antisemitismus in der Region Trier

Mit einem Vortrag am Dienstag, 2. Juli, 19 Uhr, wird die Reihe „Gestapo in Trier“ im Stadtmuseum Simeonstift Trier fortgesetzt. Im Nationalsozialismus waren Schwimmbäder in vielen Gemeinden die ersten öffentlichen Einrichtungen, aus denen die jüdische Bevölkerung systematisch ausgegrenzt wurde.

In Trier und Losheim war Juden seit 1935 der Zutritt zum Hallenbad untersagt. Dabei handelte es sich keineswegs um ein genuin nationalsozialistisches Phänomen: Schon im Kaiserreich hatten sich ganze Badeorte an der Nord- und Ostseeküste als „judenfrei“ erklärt. Anhand der Beispiele Trier und Losheim fragt die Referentin nach den Parallelen zum Bäder-Antisemitismus des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Franziska Leitzgen schreibt aktuell ihre Masterarbeit zum Thema „Die Stadtverwaltung Trier im Nationalsozialismus“. Der Eintritt beträgt 6 Euro, ein Ticket für alle sechs Termine der Vortragsreihe ist zum ermäßigten Preis von 30 Euro an der Museumskasse erhältlich.

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