Bäume, Bänke und Studenten: Wie es mit dem Paulusplatz in Trier weitergehen soll

Bäume, Bänke und Studenten: Wie es mit dem Paulusplatz in Trier weitergehen soll

Welche Zukunft hat der heute eher unansehnliche Paulusplatz? Darüber haben heute rund 50 Trierer vor Ort diskutiert. Bei der Diskussion prallten die Wünsche nach schnellen Maßnahmen auf die bekannten Umsetzungprobleme der Verwaltung und die klamme Stadtkasse.

Rund 50 interessierte Trierer sind am Sonntag der Einladung des Vereins Trier-Forum gefolgt und haben sich an einer Vor-Ort-Diskussion zur Zukunft des Paulusplatzes beteiligt. Es war der ersten Termin einer Reihe von insgesamt vier Veranstaltungen zu Trierer Plätzen, die städtebaulich derzeit noch eher unterentwickelt sind. Die Veranstaltungsreihe wird vom Trierischen Volksfreund präsentiert.

Pfarrer Wilhelm Ehlen von der Pfarrei Liebfrauen betonte am Sonntagnachmittag erneut, die Kirche sei offen für gute Vorschläge zur Zukunft der Pauluskirche, die von der Pfarrei nicht mehr als Kirche benötigt und möglicherweise profaniert werden soll. Die künftige Nutzung dürfe aber nicht konträr zur bisherigen kirchlichen Nutzung geschehen. Vorschläge aus den Reihen der Teilnehmer waren beispielsweise die Nutzung als Bibliothek oder als Veranstaltungsraum.

Professor Matthias Sievecke von der Hochschule Trier, die mit dem Campus für Gestaltung Platzanlieger ist, brachte für die Kirche die Idee eines gemeinsamen Veranstaltungsraumes von Universität und Hochschule ins Spiel. Sievecke forderte für den geschotterten Platz zwischen ehemaliger Werkkunstschule (dem heutigen Campus für Gestaltung) und der Kirche eine schnelle und einfache Sanierung: "Bäume und Bänke, mehr brauchen wir doch gar nicht", rief er Baudezernent Andreas Ludwig zu - der aber auf die vielen ähnlich gelagerten Wünsche aus allen Stadtteilen verwies. "Ich wehre mich nicht gegen kleine Schritte", sagte Ludwig, "aber aus den Stadtteilen höre ich auch immer wieder: Ihr denkt immer nur an die zentralen Plätze." Auch habe er im Grund keinen Haushaltsansatz für Maßnahmen auf dem Platz. Dennoch soll es nun schnell weitere Gespräche geben, vereinbarten alle Beteiligten zum Schluss.

Ausführlicher Bericht am Montag auf volksfreund.de

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