Bäume fest im Blick

Für Bäume, die gefällt werden, müssen neue Eichen, Buchen, Fichten, Tannen gepflanzt werden - sonst geht langfristig nicht nur die Forstwirtschaft bankrott, sondern auch der Naturraum Wald verloren. Beim zweiten Trierer Waldforum am Donnerstag beleuchten Experten dieses Prinzip der Nachhaltigkeit aus allen Perspektiven.

Trier. Informativ, spannend, kontrovers und voll ist das Programm, das der Trierer Forstdirektor Gundolf Bartmann für das zweite Trierer Waldforum zusammengestellt hat. Bereits bei der Premiere 2011 war das allen Interessierten offenstehende Diskussions- und Vortragsveranstaltung hochkarätig besetzt. Und auch diesmal verspricht die landesweite Veranstaltung spannend zu werden.
Das ganztägige Programm beginnt am Donnerstag um 9 Uhr in der Europäischen Rechtsakademie Trier. Die Höhepunkte: Um 9.15 Uhr spricht Hermann Bolz, Leiter der Zentralstelle der Forstverwaltung Rheinland-Pfalz, über die nachhaltige Entwicklung der rheinland-pfälzischen Wälder im Spannungsfeld Wirtschaft, Naturschutz, Freizeit und Gesellschaft. Um 11 Uhr beginnt eine Podiumsdiskussion über 300 Jahre Nachhaltigkeit in der Forstwirtschaft mit mehreren Landtagsabgeordneten, darunter der Eifeler Michael Billen (CDU), die Trierer Umweltdezernentin Simone Kaes-Torchiani und Siegfried Schuch, Vorsitzender des Naturschutzbunds Rheinland-Pfalz. Um 17 Uhr schließlich spricht die Landesministerin für Umwelt und Forsten, Ulrike Höfken (Die Grünen), über "Anforderungen und Ziele nachhaltiger Wald- und Umweltpolitik. Teilnehmen an dem Programm kann jeder.
Für Mittwoch, 30. Oktober, dem Vortag des Trierer Waldforums, hat das Trierer Forstamt außerdem zu einer Baumpflanz- und -pflegeaktion im Naturschutzgebiet Mattheiser Weiher eingeladen. Neben den Tagungsteilnehmern sind alle Bürger und auch Schulklassen aufgerufen, mitzumachen. Treffpunkt ist um 15 Uhr am Parkplatz Gut Mariahof in Trier. woc

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