BAHNVERKEHR

Zum Bericht "Wo die Bahn in Zukunft hält" (TV vom 7. Juni):

Um die Fahrgäste aus dem Trie rer Umland und den angrenzenden Regionen in die Innenstadt zu bringen, sollte eine durchgehende Verbindung von der Bahn-Westtrasse zur Osttrasse (Querung) als Ziel in die nachhaltigen Planungen aufgenommen werden. Eine mögliche Trassenführung wäre ein Abzweig von der Westtrasse im Bereich Westbahnhof über die Römerbrücke und dann zwischen Südallee und Kaiserstraße entlang führend - mit Haltepunkt in Höhe Saar-/Neustraße - bis zur Südtrasse in Höhe der Kaiserthermen. Die Mehrkosten müssten im Verhältnis zu den bisher geplanten Kosten der Westtrasse gesehen werden. Bei dem stetig steigenden Individualverkehr um und in Trier ist es unabdingbar, eine S- oder Stadtbahn in die nachhaltige Verkehrsplanung mit einzubeziehen. Denn die aktuelle Streckenführung mit den neuen Haltepunkten löst nur einen Teil des Verkehrsproblems. Eine direkte Verbindung ohne Umstieg auf andere Verkehrsmittel hat für viele Fahrgäste erste Priorität. Von daher ist der Vorschlag einer Querung mit Haltepunkten nahe dem Innenstadtbereich eine nachhaltige Entscheidung zur weiteren Entwicklung der Innenstadt. Darüber hinaus wäre dies auch für alle Handelsbetriebe in der Kernstadt mehr als ein positiver Werbeslogan. Die Trierer Innenstadt würde zusätzlich an Attraktivität gewinnen und der Individualverkehr stark reduziert werden. Konrad Theis, Trier