Basar für Tansania

TRIER. (red) In der Eingangshalle der Krankenanstalt Mutterhaus der Borromäerinnen veranstalten die Schwestern am 27. und 28. November einen Basar zugunsten ihrer Missionsstationen in Tansania (Ost-Afrika).

Für diesen guten Zweck werden Leckerbissen aus der Klosterküche, Stricksachen und Weihnachtskarten verkauft. Der Basar am ersten Adventwochenende steht traditionell im Kalender der Schwestern. Seit Wochen schon wird gestrickt und gebastelt, eingekocht und gebacken. Neben den Verkaufstischen laden Waffeln, Kuchen, Kakao und Kaffee zum gemütlichen Beisammensitzen ein. Auch die Mitarbeiter der Krankenanstalt stiften für den guten Zweck Kuchen und engagieren sich ehrenamtlich. Der Basar soll den Armen in den Missionsstationen der Schwestern in Mtinko, Misuna und Waama helfen. "Mtinko liegt etwa acht Autostunden entfernt von Arusha, dem internationalen Flughafen im Nordosten Tansanias", erzählt Generalvikarin Schwester Henriette Benz. "Mitten im Busch, im zentralen Hochland von Tansania, ist unsere Missionsstation entstanden", erklärt die Borromäerin. Das von den Schwestern errichtete "Carolus-Health-Center" in Mtinko ist seit Juni 2004 offiziell als Hospital anerkannt. Außerdem gibt es inzwischen einen Kindergarten mit einer Vorschulklasse, eine Krankenpflegeschule, eine Schreinerei für junge Männer und eine Schneiderei für die Frauen. Im Konvent leben und arbeiten knapp 50 Schwestern, im Noviziat werden junge Ordensschwestern ausgebildet. In rund 45 Kilometern Entfernung liegt eine Secondary-School. Dort haben junge Menschen die Chance, eine fundierte Ausbildung zu erhalten. Die Einnahmen des Basars werden nach Auskunft der Schwestern in erster Linie für Wasserprojekte und die Schulen verwendet. Der Basar findet am 27. November von 11 bis 17.30 Uhr und am 28. November von 10 bis 17.30 Uhr im Foyer des Mutterhauses statt.