Bauchgefühl und Bammel vor der Bitburger-Baustelle

Bauchgefühl und Bammel vor der Bitburger-Baustelle

Mein 2011, mein 2012: Der TV hat bekannte Menschen aus Trier und Umgebung zum Jahreswechsel befragt. Heute: Karin Kaltenkirchen (42), Vorsitzende der City-Initiative Trier.

Mein 2011 mein 2012

2011 bekommt von mir die Schulnote ... … 2 - als Mittelwert aus vielen schönen Ereignissen und ein paar "Einschlägen".Mein schönster Moment 2011 war ... .... einer von vielen, daher möchte ich mich auf keinen einzelnen festlegen.Am liebsten vergessen würde ich aus dem abgelaufenen Jahr ... ... nichts. Denn Vergessen-Wollen bringt letztlich nichts. Wichtig ist, das Richtige daraus zu lernen oder zu machen.Mein dickster Fehler 2011 war ... ... in einer bestimmten Situation mal wieder nicht auf mein Bauchgefühl gehört zu haben.Die größte Überraschung 2011 war ... ... eine Auszeichnung der Landesregierung für die Personalpolitik in unserem Betrieb.Mein Mensch des Jahres 2011 ist ...… Loriot. Seit Jahrzehnten bin ich ein großer Fan von ihm. Er hat es so herrlich verstanden, die Absurditäten des Alltags sympathisch darzustellen.Ich freue mich 2012 auf ... ... den Tag, an dem die Bitburger Straße (B 51) nach den angekündigten Bauarbeiten wieder frei befahrbar ist.Mein guter Vorsatz für das Jahr 2012 ist … ... wie immer keiner. Ich nehme mir nie was vor für ein neues Jahr. Was ich gut finde, mache ich sofort, und schlechte Dinge versuche ich, nach Möglichkeit auch gleich sein zu lassen.Ich fürchte 2012 ...… die geplante achtwöchige Vollsperrung der Bitburger Straße und die damit wahrscheinlich einhergehenden hohen Umsatzeinbußen für Trier.Mein wichtigstes Ziel für das Jahr 2012 ist ...... mehr Zeit für mich selbst zu finden.Den Millionen-Lottogewinn, den ich 2012 mache, setze ich ein …… für die Beschleunigung der Bauarbeiten an der Bitburger. Denn jeder Tag zählt.Karin Kaltenkirchen, geborene Hauser, absolvierte nach dem Abitur 1989 am FWG Trier eine Einzelhandelskauffrau-Lehre in Landau und besuchte von 1991 bis 1993 die Lehranstalt des deutschen Textileinzelhandels in Nagold (Abschluss: Textilbetriebswirtin). Von 1994 bis Juni 1998 arbeitete sie für Lidl, zunächst als Bezirksleiterin in Dresden, dann in Waldenburg als Verkaufsleiterin (zuständig für 70 Filialen). Ins elterliche Modehaus Marx in Trier (heute 68 Mitarbeiter) stieg sie im Juli 1998 ein, seit Ende 2005 ist sie Mehrheitsgesellschafterin. Im April 2006 übernahm Karin Kaltenkirchen den Vorsitz der City-Initiative Trier (rund 175 Mitgliebsbetriebe). Ehrenamtlich engagiert sie sich außerdem in der Vollversammlung und im Handelsausschuss der Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier sowie als Richterin am Arbeitsgericht.Mit Karin Kaltenkirchen sprach TV-Redakteur Roland Morgen.volksfreund.de/mein2012