Baumkataster in Trier und dem Landkreis Trier-Saarburg
Trier · Die Stadt Trier hat ihre diesjährige Baumkontrolle an einen Fachbetrieb vergeben. Dieser Betrieb soll auch die Erfassung der noch nicht im elektronischen Kataster des Grünflächenamtes enthaltenen Bäume erledigen. Das Baumkataster ist seit 2007 in Arbeit.
Trier. Seit sechs Jahren ist die Stadt Trier damit beschäftigt, ein elektronisches Kataster aller 24 000 Bäume anzulegen. Dieser lange Zeitraum wird nachvollziehbar, betrachtet man die Fülle an Details: Pilzschäden, tote Äste, Löcher, faule Rinde und weitere Einzelheiten erfassen die Mitarbeiter des Grünflächenamts für jeden einzelnen Baum im Stadtgebiet. Insgesamt sind es 50 einzelne Punkte zum Zustand von Krone, Stamm und Wurzeln.
Zuerst hat die Stadt 18 000 Bäume an besonders exponierten Lagen entlang von Straßen, Spiel- und Sportplätzen in das Kataster aufgenommen. Doch noch fehlen Tausende Bäume in dem Verzeichnis. Das Presseamt der Stadt Trier meldet am Montag, dass bis Ende Januar alle noch fehlenden Bestände erfasst sein sollen.
Die Stadt Konz hat seit 2007 insgesamt 4200 Bäume auf ihrem Stadtgebiet registriert. Damit war sie die erste Kommune im Kreis Trier-Saarburg, die ein solches Verzeichnis erstellt hat. Nach dem tödlichen Baumunglück in der Stadt Trier hat die Konzer Verwaltung für die elf Ortsgemeinden in der Verbandsgemeinde die Erstellung eines Baumkatasters angeregt. Auch in der Verbandsgemeinde Saarburg soll es bis Mitte kommenden Jahres für alle 16 Gemeinden ein Baumkataster geben.
Nachdem der Verbandsgemeinderat Schweich Anfang des Jahres die Erstellung eines Baumkatasters beschlossen hatte, sind zwischen März und November 5000 Bäume von Fachfirmen überprüft worden. Nach Auskunft von Bürgermeister Bernhard Busch wird im April 2014 die Kontrolle der Bäume in der VGRuwer beginnen. In der VGTrier-Land geht die Verwaltung davon aus, dass die Arbeiten für das Baumkataster Anfang 2014 ausgeschrieben werden. jp