Bausteine aus dem Amphitheater

Bausteine aus dem Amphitheater

Eine Stadt und 1000 Fragen. Der TV hat eine Kettenreaktion ausgelöst: Wer eine Frage beantwortet, darf eine neue Frage stellen. Ob die Frage nun todernst ist oder gäggisch, ob sie an den Bischof geht oder an den Postboten - der Volksfreund wird versuchen, bis zum folgenden Samstag eine Antwort zu bekommen.

Die Frage: Marita Kohl aus Trier, Archivarin und Stadtführerin, fragte zuletzt: "Die Steine aus dem Trierer Amphitheater wurden im 13. Jahrhundert (1211) an das Kloster Himmerod verkauft, das in der Stadt Trier einen Hof erbaute. Wo liegt dieser Hof und was befindet sich dort heute?"

Die Antwort: Mit Steinen unter anderem von den Zuschauerrängen aus dem altrömischen Amphitheater entstand der Bernardshof in der Trierer Altstadt, direkt gegenüber der Liebfrauenkirche. In der Datenbank der Kulturgüter in der Region Trier heißt es dazu:
"Von der Straße zurückgesetzter zweigeschossiger Bau, bereits im zwölften Jahrhundert als Refugium der Abtei Himmerod genannt. Barock erneuert, nach der Säkularisation Gräflich Kesselstattsche Rentmeisterei, mehrfach verändert, im Inneren entkernt."
Heute befindet sich dort die idyllische Weinstube Kesselstatt.

Und weiter geht\'s: Die neue Frage stellt TV-Leser, Diplom-Theologe und Jurastudent Philipp Thull, der in Trier aufgewachsen ist und inzwischen in Münster studiert: "Inwieweit unterscheidet sich das Wappen des Trierer Diözesanbischofs von denen anderer Diözesanbischöfe, die keine Erzbischöfe bzw. Kardinäle sind?"

Wer die Antwort kennt und selbst gerne eine Trier-Frage stellen möchte, kann sich an die TV-Lokalredaktion Trier wenden. Entweder per E-Mail an trier@volksfreund.de (Betreff Kettenreaktion) oder ab Montag ab 10 Uhr in der Redaktion unter Telefon 0651/7199-453.
Mehr dazu lesen Sie am kommenden Samstag in der nächsten Folge der Kettenreaktion. cus

Mehr von Volksfreund