Baustelle in Feyen-Weismark bis Frühjahr 2021

Baustelle in Feyen-Weismark : Straße Zum Pfahlweiher in Trier bleibt bis Frühjahr 2021 gesperrt

Auch beim Projekt im Trierer Süden werden die Anlieger ihren finanziellen Beitrag leisten müssen.

Im Stadtteil Feyen/Weismark startet voraussichtlich am Montag, 29. Juli, die Erneuerung der Straße Zum Pfahlweiher, die deshalb voraussichtlich bis zum Frühjahr 2021 für den Durchgangsverkehr gesperrt ist (der TV berichtete). Die Umleitung verläuft nach Auskunft der Stadtverwaltung Trier großräumig über Pellinger Straße (B 268), Pacelliufer und Aulstraße (von/nach Heiligkreuz) oder über das Barbaraufer und die Südallee/Kaiserstraße (von/nach Trier-Mitte).

Der erste Bauabschnitt erstreckt sich zwischen den Einmündungen Im Reutersfeld und Dr.-Piro-Straße und soll bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Die Anwohner können die Straße jeweils bis zum aktuell gesperrten Bauabschnitt befahren und dort auch parken. Die Grundstücke entlang des Baufelds sind nur fußläufig erreichbar. Die Zufahrt für Rettungsfahrzeuge ist gewährleistet.

Die Stadtbusse der Linien 3, 5 und 83, die Schulbusse sowie die Linie 50 fahren in beiden Richtungen eine Umleitung durch das ehemalige Franzosenviertel. Die Haltestellen Clara-Viebig-Straße, Pfahlweiher, Am Bildstock und Cusanusstraße werden aufgehoben und an die Haltestelle Sandbach, in das frühere Franzosenviertel und an die Haltestelle Joseph-Haydn-Straße verlegt.

Der Stadtrat hatte 2016 den Neubau der stark beschädigten Straße Zum Pfahlweiher mit folgenden Komponenten beschlossen. Auf einer Gesamtlänge von 540 Metern, aufgeteilt in vier Bauabschnitte, wird die Straße erneuert. Es wird einen neuen Kreisverkehr an der Einmündung Auf der Weismark geben, sodass sich die Geschwindigkeit an dieser unübersichtlichen Kurve verringert.

Geplant sind beidseitige Gehwege sowie eine neue Bushaltestelle mit Fußgängerüberweg auf Höhe der Kita Haus Tobias als Anlaufpunkt für die Bewohner der Siedlung Castelnau. An zwei Stellen wird die Fahrbahn auf 3,50 Meter verengt, um laut Stadtverwaltung Fußgängern die Querung der Straße zu erleichtern. Zudem gibt es einen Grünzug und einen kleinen Parkplatz mit acht Stellflächen an der Bushaltestelle Clara-Viebig-Straße. Die Stadtwerke Trier erneuern zugleich ihre 60 bis 80 Jahre alten Ver- und Entsorgungsleitungen für Strom, Gas und Wasser.

Baustelle Zum Pfahlweiher. Foto: TV/Schramm, Johannes
Foto: Rainer Neubert

Laut Stadtverwaltung liegen die Straßenbaukosten nach aktueller Berechnung bei 1,76 Millionen Euro veranschlagt. Die Stadt Trier ist nach dem rheinland-pfälzischen Kommunalabgabengesetz dazu verpflichtet, Ausbaubeiträge von den Anliegern zu erheben, die sich an der Grundstücksfläche und an der Zahl der Geschosse orientieren. Der Bau des Kreisverkehrs wird nicht angerechnet und von den restlichen Kosten sind erfahrungsgemäß rund 15 Prozent nicht beitragsfähig. Somit verbleiben laut Verwaltung circa 1,25 Millionen Euro, die zwischen Stadt und Grundstückseigentümern im Verhältnis 60 zu 40 aufgeteilt werden. Der 40-prozentige Anliegeranteil (rund 500 000 Euro) ergibt sich laut Stadt aus der Funktion der Straße, die überwiegend vom Durchgangsverkehr genutzt wird, aber auch zur Erschließung der angrenzenden Grundstücke dient.

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