BAUWERKE

Zur Berichterstattung über den Beschluss des Trierer Stadtrats, die Römerbrücke langfristig autofrei zu machen:

Das klingt doch beschämend, dass einige Verantwortliche vom Stadtrat die Trierer Römerbrücke autofrei haben wollen. Die glauben, dann würde die Römerbrücke für die Touristen schon aus der Ferne römischer wirken? Diese Verantwortlichen kennen sich wahrscheinlich in der Trierer Römergeschichte überhaupt nicht aus. Heute sind nur noch die römischen Pfeiler übrig, die bis ins 14. Jahrhundert nur mit einer Holzkonstruktion überbrückt waren. Das erste Steingewölbe wurde unter Erzbischof Balduin (1307 bis 1354) im Jahr 1343 erbaut. Das heutige Brückenmotiv ändert sich auch nicht, wenn nur Fußgänger die Brücke benutzen würden. Wenn die Römerbrücke schon aus der Ferne auffallend römisch wirken soll, dann müsste das Steingewölbe abgerissen werden und wieder eine römische Holzkonstruktion auf die Pfeiler gesetzt werden. Also los! Hermann Josef Haag, Trier

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