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Beda-Markt knackt Besucher-Rekord

Beda-Markt knackt Besucher-Rekord

Alle Erwartungen übertroffen: Die 30. Auflage des Beda-Markts stellt einen Besucher-Rekord auf. Nach Schätzungen der Polizei durfte sich Bitburg an drei Markttagen über mehr als 100 000 Gäste freuen.

Bitburg. Dicht an dicht schoben sich gestern die Menschenmassen durch die Ausstellungszelte. Keine Frage, der Beda-Markt zieht auch im 30. Jahr. Ob Live-Koch-Show im Autozelt, musikalische Unterhaltung mit der Band "Fidibus" im Gastronomie-Zelt bei der Handwerker-Ausstellung, Rummelplatz oder die vielen Buden und Stände im Stadtgebiet - der Beda-Markt ist mehr als eine Leistungsschau von regionalem Handwerk, Handel und Landwirtschaft. Der Beda-Markt hat Volksfest-Charakter.

"Schon am Freitag haben sich die Aussteller im Handwerker-Zelt über den regen Besuch gefreut", sagt Rudolf Rinnen von der Volksbank Bitburg, die die Handwerker-Ausstellung organisiert. Die Aussteller seien sehr zufrieden. "Viele haben mit den Markt-Besuchern konkrete Termine abgemacht. Das Fazit bei uns: Alles weit über den Erwartungen", sagte Rinnen am Sonntag. Ähnlich die Resonanz bei den Autohändlern. "Wir sind sehr, sehr zufrieden", sagt Edgar Bujara, Vorsitzender des Gewerbevereins und Sprecher der Werbegemeinschaft "Autowelt Bitburg". Auch Bujara ist überzeugt: "Am Beda-Markt können Handel und Handwerk gute Kontakte knüpfen. Viele der Besucher kommen wieder." Auch in den Autohäusern auf Merlick wäre viel los. "Aber es ist dennoch wichtig, dass wir als Autohändler auch mit unserem Zelt mitten in der Autostadt vertreten sind", sagt Bujara, der seine Markt-Impressionen auf die Formel "viel Betrieb, viel Betrieb, viel Betrieb" bringt.

Das gilt auch für die Geschäfte in der Innenstadt, die wie die Autohändler auf Merlick verkaufsoffenen Sonntag hatten. Die Polizei Bitburg meldet nach ersten Schätzungen am Sonntagnachmittag einen Besucher-Rekord: "Wir gehen von mehr als 100 000 Besuchern aus. Davon allein 70 000, die am Sonntag zum Beda-Markt nach Bitburg gekommen sind", sagt Polizeihauptkommissar Klaus Schnarrbach. Trotz des Hochbetriebs hat alles reibungslos funktioniert. Der kostenlose Bus-Shuttle-Service wurde rege genutzt.