Beethoven-Klänge im Dom

TRIER. (red) Die großen Ostergottesdienste im Trierer Dom sind in diesem Jahr von festlicher Kirchenmusik geprägt. Im Zentrum stehen Messvertonungen von Jakobus Gallus und Ludwig van Beethoven.

Die Osternachtsfeier mit Bischof Marx beginnt Karsamstag um 21 Uhr. Der Kirchenchor Liebfrauen-Laurentius singt, Domorganist Josef Still spielt die berühmte Toccata aus Charles-Marie Widors fünfter Orgelsinfonie. Das Pontifikalamt am Ostersonntag, 10 Uhr, zelebriert ebenfalls der Bischof. Der Domchor singt die fünfstimmige Missa "Ich stund an einem Morgen" des Renaissancemeisters Jacobus Gallus. Eröffnet wird die Feier mit dem gregorianischen Osterintroitus "Resurrexi et adhuc tecum sum". "Osterjubel", ein Orgelwerk des Trierer Komponisten Heinz Heckmann, beschließt die Feier. Die Pontifikalvesper um 18 Uhr wird mit gregorianischen Antiphonen und mehrstimmigen Falsibordoni-Sätzen gestaltet. Im Festhochamt am Ostermontag, 10 Uhr, feiert Altdompropst Hermann Josef Leininger sein goldenes Priesterjubiläum. Der Domchor hat aus diesem Anlass die Messe in C-Dur, Opus 86, von Beethoven einstudiert. Mit 40 Minuten ist es das größt dimsionierte Werk, das jemals in einer Dommesse erklungen ist. Die anschließende Spätmesse verschiebt sich auf 11.45 Uhr.

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