Bekond: Mehr Natur, keine Windkraft

Bekond: Mehr Natur, keine Windkraft

Die Renaturierung des Kahlenbachs ist eines der Themen, mit dem sich der Ortsgemeinderat Bekond beschäftigt hat. In seiner Sitzung ging es aber auch um Windkraft und das Aufstellen von Werbebannern an der Autobahnauffahrt Richtung Bekond.

Bekond. Ein großes Projekt steht in Bekond an: die Renaturierung des Kahlenbachs. Daniel Heintz vom Unternehmen IGR aus Rockenhausen stellte den bisherigen Planungsstand vor. "Es sind noch einige Fragen zu klären und nicht alle Gespräche mit Besitzern von betroffenen Grundstücken geführt", sagte Paul Reh. Der Rat begrüßte den Vorschlag eines Mitglieds, sich demnächst Gegebenheiten des Baches und die Beschaffenheit der angrenzenden Flächen vor Ort genauer anzusehen, um weitere Entscheidungen treffen zu können.
Auch das Thema Windenergie stand auf der Tagesordnung des Ortsgemeinderats: "Wir haben keine großen Möglichkeiten, Windräder aufzustellen", fasste Reh am Ende zusammen. Aber die Gemeinde möchte von dem Solidarpakt der Planungsgemeinschaft der Region Trier profitieren. Demnach sollen Gemeinden wie Bekond, die nicht die Möglichkeit haben, Windräder aufzustellen, zu einem gewissen Prozentsatz am Gewinn beteiligt werden. Mit zehn Jastimmen und einer Enthaltung beschlossen die Ortsvertreter, einen Antrag zu stellen, "um über einen Ausgleich vernünftig bedient zu werden", wie Reh sagte.
Gegen eine Tempo-30-Zone im Ort sprach sich der Rat mehrheitlich nach einer Abwägung der Argumente aus. Der Antrag war vorab auf einer Einwohnerversammlung gestellt worden.
Geschäftsfördernd für die Direktvermarkter dürfte sich der Beschluss auswirken, dass die Gemeinde die Möglichkeit schafft, um vier Werbebanner an der Autobahnauffahrt aufstellen zu können.
Auch um den Nachwuchs müssen sich die Bekonder nicht sorgen: Die Zahlen sowohl im Ganztags- als auch im Regelbereich der Kindertagesstätte bleiben bis Juni 2012 konstant.

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