Belebung der Geschäftswelt

Die Ansiedlung eines Discounters kann und wird Heiligkreuz neue Chancen bieten. Wie die Beispiele an anderen Standorten in Trier zeigen, bringt ein neuer Markt Neuansiedlungen mit sich, die den Standort auch in Heiligkreuz nicht beschneiden, sondern stärken werden.

So sind schon jetzt drei neue Geschäfte in den lange ungenutzten Gewerbeflächen an der Wisportstraße angesiedelt. Leider sind zwar zwei Läden nur aus der Rotbachstraße in die Wisportstraße umgezogen. Doch auch dies zeigt, dass sich die Eigentümer im Stadtteil langfristig und sogar intensiver engagieren wollen. Deswegen den Standort Brunnenzentrum gleich als "trostlos leer" zu bezeichnen, haben die verbliebenen vier Geschäfte mit ihren guten Parkmöglichkeiten nicht verdient. Sie werden vielmehr den Grundstock dafür bieten, dass die Rotbachstraße zwischen Edeka und Aldi Dreh- und Angelpunkt der Heiligkreuzer Nahversorgung bleiben wird. Die potenzielle Aldi-Ansiedlung wird dafür sorgen, die Geschäftswelt in Heiligkreuz zu beleben. Da bieten die Leerstände in der Rotbachstraße die Chance zu weiterer Ansiedlung. Positiv ist auch, dass die Eigentümer der Ladenzeile jetzt die Gelegenheit haben, ihre Häuser zu modernisieren. Eine andere Sache ist die Art und Weise, wie die Erschließung des neuen Einkaufszentrums vorbei an den Anregungen der Gremien vor Ort durchgesetzt werden soll. Trotz berechtigter Befürchtungen, dass die Einmündung Straßburger Allee/Wisportstraße hoffnungslos überlastet wird, halten die städtischen Verkehrsplaner an der Zu- und Abfahrt der neuen Kunden ausschließlich über die Wisportstraße fest. Dass die Verkehrsteilnehmer dann in die Rotbachstraße ausweichen und die Situation vor der Grundschule verschärfen werden, wurde bisher im Rathaus ignoriert. Klaus Wagner, Trier

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