Beliebt und berühmt: Der Trierer Domstein

Trier · Om Duhmstaan sei mer romgerötscht, et waor net emmer ginstig (Auf dem Domstein sind wir rumgerutscht, es war nicht immer günstig): Um die auffällige Granitsäule vor dem Dom ranken sch viele Geschichten und Mythen. Heute wird der 1614 unter dem Fußboden des Doms entdeckte Stein gerne mal als Rast- und Ruheplatz genutzt.

Ursprünglich war der Domstein eine von vier Säulen, die den ersten Dombau stützten. Jede von ihnen war etwa zwölf Meter hoch und wog circa 65 Tonnen. Sie wurden im Odenwald, im sogenannten Felsenmeer, gebrochen und auf dem Wasserweg nach Trier gebracht. red/TV-Foto: Roland Morgen