Beruf im Wandel

TRIER. (LH) Endlich geschafft: 15 frisch gebackene Informationselektroniker-Gesellen haben ihre Gesellenbriefe und Zeugnisse erhalten. Erstmals dabei: drei Prüflinge Kommunikationselektroniker.

Überaus positive Ergebnisse erzielten die Gesellen im Informationselektronikerhandwerk bei ihren Abschlussprüfungen. Dreieinhalb Jahre dauert ihre Ausbildung, die mit einer dreitägigen Prüfung endete. Was einst die Radio- und Fernsehtechniker oder Büroinformationselektroniker waren, sind heute Informations- oder Kommunikationselektroniker. Neu sind nicht nur die Bezeichnungen. Auch die Aufgaben haben sich gewandelt - bedingt durch die schnelllebige technische Entwicklung. Neben der theoretischen Prüfung wurde erstmals auch die praktische Prüfung in den Räumen der Berufsbildenden Schule (BBS) für Gewerbe und Technik abgehalten. Bei der Prüfung zeigte sich wieder die gute Zusammenarbeit zwischen Schule und Innung, sagten BBS-Studiendirektor Rainer Lehnart und Innungsobermeister Günther Passmann. Eine Premiere gab es für die Kommunikationselektroniker: Alle drei Prüflinge schnitten mit hervorragenden Ergebnissen bei der Prüfung ab. Bestanden haben: Ulrich Barkhausen, Bitburg (Lehr Informationstechnologie Trier), Norman Dietzen, Klausen (Radio Conrad, Daun), Johannes Follmann, Dreis (Radio Könen, Wittlich), Waldemar Laipold, Trier (Blang GmbH, Trier), Boris Lippert, Echternacherbrück (Lehr Informationstechnologie Trier), Daniel Pauli, Schweich (Fernseh Schiff, Schweich), Segej Pusenko, Daun (TV-Hifi-Video Jürgen Stein, Daun), Daniel Schlösser, Hillesheim (Radio Runge, Hillesheim), Dominik Thees, Morbach (Engel EP, Morbach), Markus Zender, Speicher (Funktechnik Werner Müller, Speicher), Timo Zimmermann, Wasserliesch (Henkel-Bast, Konz), Timo Birkel, Konz (Wehrtechnische Dienststelle Trier), Sascha Cloos, Gusterath (Weiss Elektronik Trier), Frank Schmitz, Newel-Butzweiler (Stadtwerke Trier), Michael Schwebach, Kell am See (Wehrtechnische Dienststelle Trier).

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