Berufsorientierung am Friedrich-Wilhelm-Gymnasium
Trier · Wie soll es nach dem Schulabschluss weitergehen? Antworten auf diese Frage lieferte ein Informationsabend, den das Friedrich-Wilhelm-Gymnasium Trier in der Promotionsaula des Priesterseminars veranstaltet hat.
Trier. Nach eigener Aussage war das FWG die einzige Trierer Schule von landesweit knapp 50 Schulen, die dem Aufruf des Ovalen Tisches für Ausbildung und Fachkräftesicherung gefolgt waren, einen Elternabend zu organisieren. Rund 250 Eltern und Kinder nutzten die Gelegenheit, sich über Karrieremöglichkeiten zu informieren.
Als Vertreterin des Ovalen Tisches hob Ministerpräsidentin Malu Dreyer hervor, dass die duale Ausbildung ein deutsches Erfolgsmodell sei und es heute keine beruflichen Wege mehr gebe, die in einer Sackgasse enden: "Offenheit und Durchlässigkeit sind ein besonderes Kennzeichen des rheinland-pfälzischen Bildungssystems. Das Motto der Informationsoffensive lautet deshalb zu Recht: Nach vorne führen viele Wege." Thomas Mersch, Ausbildungs- und Qualifizierungsberater der Industrie- und Handelskammer Trier, erläuterte die Perspektiven der dualen Ausbildung und betonte, welche Chancen sich in der Wirtschaft böten.
Der akademische Berater der Agentur für Arbeit Trier, Herbert Schröder, stellte dar, welche Karrieremöglichkeiten mit und ohne Abitur den Schulabgängern offen stehen. Dabei wurden sowohl die Besonderheiten Dualer Studiengänge als auch die vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten nach Abschluss einer betrieblichen Ausbildung veranschaulicht. Die Hoffnung eines Neuntklässlers - "Ich dachte, ich würde erfahren, was ich werden soll" - konnte der Abend zwar nicht erfüllen, aber der Blick für die Vielfalt und Gleichwertigkeit der Karrieremöglichkeiten wurde geweitet. red