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Besinnliche Klänge in Herz-Jesu

Besinnliche Klänge in Herz-Jesu

Einen Streifzug durch Advents- und Weihnachtsmusik aus Barock, Klassik und Romantik haben Kammerchor und Instrumentalensemble der Neuapostolischen Kirche präsentiert. Mit rund 250 Konzertbesuchern war die Herz-Jesu-Kirche voll besetzt.

Trier-Süd. Ein willkommener Kontrapunkt zur vorweihnachtlichen Hektik sind jedes Jahr die Konzerte im Advent. Sie bieten Gelegenheit, dem Einkaufs- und Vorbereitungsstress zu entfliehen, einmal innezuhalten und sich vielleicht Erinnerungen an frühere Weihnachtsfeste hinzugeben. "Tocher Zion, freue dich", ist das geistliche Konzert im Advent in der Trier-Süder Herz-Jesu-Kirche übertitelt. Die Neuapostolische Kirche lädt ein zu einer musikalischen Reise durch mehrere Musikepochen: Die Lieder, Motetten und Instrumentalwerke stammen von Barockkomponisten wie Georg Friedrich Händel, Johann Sebastian Bach und Arcangelo Corelli, aber auch von Vertretern der Klassik und der Romantik.
Es singen und spielen der Kammerchor der Neuapostolischen Kirche Trier sowie das Instrumentalensemble der Neuapostolischen Kirchengemeinden Trier und Saarbrücken. Solisten sind Bettina Schmidtke-Surges (Sopran), Gernot Surges (Bariton) und Natalie Schnabel (Trompete). An der Orgel sind zu hören Werner Feld und André Wolff. Die Gesamtleitung hat Helmut Magunia.
Unter den 20 Stücken sind biblische Lieder wie "Tröstet mein Volk", "Also hat Gott die Welt gebliebt" und "Machet die Tore weit" und die Instrumentalwerke "Sicilienne" und "Air". Nicht fehlen darf das bekannteste Weihnachtslied: "Stille Nacht". Wunderschön auch "Aria" aus Händels Messias. Das Konzert findet seinen grandiosen Abschluss mit dem Freudenlied "The First Noel" nach der Melodie eines englisches Weihnachtsliedes.
Die rund 250 Besucher in der voll besetzten Kirche spenden stehend langanhaltenden Beifall; viele stimmen mit ein in die Zugabe, mit der das Konzert begonnen hat: "Tochter Zion, freue dich, jauchze laut, Jerusalem!" Die freudige Melodie sicherlich noch lange im Kopf, strömen die Menschen in die Kälte und Dunkelheit des vierten Adventsabends. DQ