Besser klein als keins

TRIER. (woc) Die Stadt Trier und das Land haben sich über die Sanierung des Südbads geeinigt. Innenminister Karl-Peter Bruch sagte gestern bei einem Ortstermin definitiv Landeszuschüsse zu. Voraussetzung dafür waren Änderungen der städtischen Pläne: Die Wasserfläche in Schwimmer- und Nichtschwimmerbereich musste weiter verringert werden.

Mit der Zusage der Landeszuschüsse sind die finanziellen Unwägbarkeiten, die eine Sanierung hätten gefährden können, aus der Welt geschafft. Allerdings muss dafür die Wasserfläche des Südbads stärker als geplant reduziert werden. Im Schwimmerbecken fallen statt zwei drei 50-Meter-Bahnen weg. Auch die geplante Insel zwischen Sprung- und Schwimmerbecken fällt größer aus. Im Nichtschwimmerbecken wird die Wasserfläche durch eine Insel und die Verlegung des Beckenrands ringsum nach innen (bei Beibehaltung der Beckenform) um rund 300 Quadratmeter verringert. "Diese deutlichen Reduzierungen sind absolut notwendig, damit wir das Bad fördern können", sagte Bruch. "Wir wollen damit niemanden ärgern, sondern ein modernes, betriebswirtschaftliches Bad schaffen." Die Verkleinerungen und die Verschiebung der Sanierung des Eingangsgebäudes auf einen zweiten Bauabschnitt sollen die Baukosten von 8,4 Millionen auf rund sechs Millionen senken. Oberbürgermeister Helmut Schröer und Sportdezernent Georg Bernarding freuten sich über die Einigung mit dem Land, auch wenn nur eine abgespeckte Version der Sanierungspläne verwirklicht werde. Ausführlicher Bericht folgt.

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