Betreten auf eigene Gefahr

Zur Berichterstattung über die Schließung der Trierer Friedhöfe wegen Glätte:

Eine Bekannte erzählte mir, dass sie drei Wochen lang vergeblich versuchte, das Grab einer verstorbenen Angehörigen auf dem Friedhof St. Paulin zu besuchen und zu schmücken. Der Friedhof war aus Witterungsgründen geschlossen.

Wie unsensibel ist denn die Kirchengemeinde oder die Stadt, dass sie nicht willens ist, in solchen Fällen die Schnee- und Eisreste auf ebener Fläche dort wegzuräumen? Es kann doch wahrhaftig nicht an ein paar Euro für das Wegräumen von Schnee liegen. Von jedem anderen privaten und öffentlichen Grundstücksbesitzer wird zu Recht diese Leistung erwartet. Wenn es denn aber am Geld oder Splitt/Streusalz mangeln sollte, hier meine Empfehlung: Tor aufmachen und Schild aufstellen mit dem Text "Betreten auf eigene Gefahr" oder "Bei Schnee und Eis wird nicht gestreut".

Marlene zur Nieden, Trier

SCHNEE

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