Betriebe präsentieren Arbeit und Produkte

Schweich · Das Schweicher Gewerbegebiet am Bahnhof stand am Wochenende ganz im Zeichen der Gewerbeausstellung 2010, bei der heimisches Handwerk und Dienstleister ihre Arbeit und Produkte präsentierten. Wieder einmal zog die Leistungsschau mehrere Tausend Besucher an.

Die Vorzeichen für die Schweicher Gewerbeschau standen in diesem Jahr nicht gerade günstig: Nasskaltes Schneeregen-Wetter hatten die Wetterfrösche prophezeit - zudem war aus Termingründen eine Überschneidung mit dem ersten verkaufsoffenen Sonntag dieses Jahres in Trier unvermeidbar gewesen.

Angenehm überrascht vom Wetter waren am Samstagmittag aber die offiziellen Gäste aus Politik und Verwaltung, als Gewerbeverbands-Vorsitzender Johannes Heinz zum Grußwort ansetzte. Ein kühler Wind blies über das Gewerbegebiet, aber es blieb nicht nur beim anschließenden Rundgang trocken.

"Wir wollen die Vielfalt des standortnahen Angebots in der Stadt Schweich zeigen, wobei dies besonders für Bauherrn ein Anreiz sein dürfte", erklärte Heinz auch mit Blick auf das Baugebiet Ermesgraben in unmittelbarer Nachbarschaft. Vielseitig wurden die Aussteller dabei dem Ausstellungsmotto "Modern leben und Energie sparen" gerecht. Sie zeigten innovative Heizungstechnik, wärmedämmendem Dachausbau, effektive Kaminöfen, aber auch die modernsten Trends für Bad und Sauna, neue Fertigelemente bei der Wand- und Bodengestaltung oder Wege zum individuellen Gartenausbau.

Traditionell etwas "zäh" lief der Besucherbetrieb am Samstag an. Der Pendelbus zwischen Ermesgraben-Parkplatz und Gewerbegebiet war unterbeschäftigt, die vorhandenen Parkplätze in Ausstellernähe reichten meist aus. Dennoch war für die Betriebe das Samstagsgeschehen eher ausschlaggebend.

Besucher am Samstag suchen die Beratung

 Wie muss ein Schulranzen sitzen? Die Grundschülerinnen Greta und Angela Pauls bei der Passprobe (links). Auch das wird kleinen Besuchern geboten: Ein besonderes Erlebnis ist die Mitfahrt auf einem echten Bagger. TV-Fotos: Friedhelm Knopp (4), Friedemann Vetter (1)

Wie muss ein Schulranzen sitzen? Die Grundschülerinnen Greta und Angela Pauls bei der Passprobe (links). Auch das wird kleinen Besuchern geboten: Ein besonderes Erlebnis ist die Mitfahrt auf einem echten Bagger. TV-Fotos: Friedhelm Knopp (4), Friedemann Vetter (1)



Warum erklärt Anke Krämer-Gorges vom Gewerbeverband: "Die verhältnismäßig wenigen Besucher am Samstag waren gekommen, um sich gezielt zu informieren. Gerade aus diesen Gesprächen ergibt sich oft noch Wochen später ein konkreter Auftrag für die Firmen."

Richtig eng wurde es dann am Sonntag in den Hallen und auf den Parkplätzen. Die Mehrheit der Besucher schaute sich an diesem Tag aber nur um, ohne das Beratungsgespräch zu suchen. "Da haben viele nach dem offenen Sonntag in Trier noch einen Abstecher nach Schweich angehängt", mutmaßten die Aussteller.

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