Bewegung hilft

Bei einer Lehreinheit an der Physiotherapie-Schule des Brüderkrankenhauses Trier haben Praktiker die Schüler über das Krankheitsbild der Arthrose informiert. Arthrose-Kranke sprachen über ihren Umgang mit den Beschwerden.

Trier. (red) "Wer unter Arthrose leidet, sollte nicht mit Heilung rechnen. Aber er kann seine Lebenssituation durch regelmäßige Bewegung deutlich verbessern." Diese Aussage stand im Mittelpunkt einer Lehreinheit zum Thema Arthrose an der Physiotherapie-Schule des Brüderkrankenhauses Trier. Drei Arthrose-Kommunikatorinnen und zwei Physiotherapeuten führten durch die Veranstaltung. Arthrose ist eine der Hauptursachen für Bewegungseinschränkungen vor allem bei älteren Menschen. Rechtzeitig erfolgende und bedarfsorientierte Therapiemethoden helfen, Folge-Erscheinungen in Grenzen zu halten. Im Rahmen einer EU-Partnerschaft wurden deshalb in den vergangenen zwei Jahren über den "Club Aktiv" Personen mit Arthrose darauf vorbereitet, gemeinsam mit medizinischem Fachpersonal in den regionalen Physiotherapie-Schulen eine Lehreinheit zum Thema "Arthrose" zu gestalten. Auch dieses Mal war es Ziel, den Schülern, die kurz vor dem Examen stehen, durch den Erfahrungsaustausch mit Menschen, die seit Jahren mit Arthrose leben, ein umfassendes und praxisbezogenes Verständnis des Krankheitsbilds zu ermöglichen. In Kleingruppen wurde über klinische Befunde, Behandlungserfahrungen, Auswirkungen auf Privat- und Berufsleben und über Möglichkeiten der Selbsthilfe gesprochen.Das Projekt möchte darüber hinaus beitragen, Fachleute und Betroffene über aktuelle Forschungsergebnisse und die Praktiken anderer europäischer Länder zu informieren. Hierfür wurden Handbücher erstellt, die bei Interesse als CD-Rom weitergegeben werden. Ansprechpartnerin ist Ulrike Baumann, Telefon 0651/97859149, E-Mail: baumann@clubaktiv.de.

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