Biewerer Feuerwehr feiert am Tag der offenen Tür mit Bevölkerung

Trier-Biewer · Gleich drei Gründe zum Feiern hatte der Löschzug der freiwilligen Feuerwehr in Biewer: Seit 85 Jahren gibt es in Biewer die Feuerwehr. Vor 20 Jahren wurde die Jugendfeuerwehr gegründet und das Feuerwehrgerätehaus vor zehn Jahren errichtet. Zum Tag der offenen Tür kamen Hunderte Besucher.

Trier-Biewer. Die Biewerer Feuerwehr hatte ein abwechslungsreiches Festprogramm auf die Beine gestellt. Bereits am Samstagabend waren "die Massen" zur Livemusik geströmt, wie ein Feuerwehrmann freudig berichtete. Dank der milden Witterung habe man bis in die Morgenstunden gefeiert. Das Fest lief am Sonntag mit selbst gemachter Erbsensuppe, Kaffee, Kuchen und kühlenden Getränken weiter zur Hochform auf.
Im Feuerwehrgerätehaus, das sich die Biewerer vor zweiundeinhalb Jahren mit jeder Menge Schweiß, Ausdauer und mindestens 4755 nachgewiesenen Arbeitsstunden gebaut hatten, gab es eine kleine Ausstellung zur Geschichte der Feuerwehr und zum Digitalfunk.
Mit dieser modernen Technik wird die 28 Mann starke Biewerer Wehr, darunter acht Berufsfeuerwehrmänner, ab Juni umgerüstet. "Eine bessere Sprachqualität, neue Funkgeräte, zuverlässig und vielseitiger", beschrieb der stellvertretende Löschzugführer Hendrik Kirsch die Vorteile des Digitalfunks, der vorerst parallel zum analogen Funk bereitstehen wird. Einen eindrucksvollen Einblick in den alltäglichen Einsatzstress von freiwilligen Feuerwehrmännern gab es bei der praktischen Vorstellung des Löschzugs. Von interessierten Zuschauern umgeben, zeigten die Feuerwehrmänner die Situation vom ersten Alarmton bis zum Anlegen der 25 Kilogramm schweren Ausrüstung und dem Ausrücken der Feuerwehr, um in den vorgeschriebenen acht Minuten Hilfe an Ort und Stelle zu leisten.
"Es ist ein besonderes Ehrenamt, 365 Tage im Jahr", bestätigte Olaf Backes, stellvertretender Leiter der Trierer Berufsfeuerwehr. "Und ohne die Unterstützung der Frauen läuft gar nichts", fügte Löschzugleiter Heiko Werner hinzu. Die Vorführungen und Angebote, darunter viele für Kinder, fanden begeisterten Zuspruch. "Ab einem Lebensalter von zehn Jahren ist der Eintritt in die Jugendfeuerwehr möglich", informierte Backes via Lautsprecher. Eine Option, die ein kleiner Junge mit einem einzigen Wort kommentierte: "Cool!" gsb

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