Bildung

Zum Bericht "Der Platz an der Wunsch-Schule wackelt" (TV vom 3. März 2012) schreibt diese Leserin:

Nachdem wir uns vergangenes Jahr mit unserer Tochter alle Trierer Gymnasien angesehen haben, hat sie sich für das FSG entschieden. Diese Schule sollte es sein und keine andere. Trotz aller Bedenken unsererseits ließ sie sich von der getroffenen Wahl nicht mehr abbringen. Gott sei Dank, wie sich recht schnell herausstellte. Denn wir sind von Anfang an auf ein hochmotiviertes und qualifiziertes Lehrerkollegium gestoßen. Unsere Tochter geht jeden Tag mit Freude zur Schule, und auch wir haben die Schulwahl nicht bereut und würden uns jederzeit wieder so entscheiden. Die mit heißer Nadel gestrickte gemeinsame Orientierungsstufe des FSG mit der Realschule plus ist unserer Meinung nach der Grund für die geringen Anmeldungen. Obwohl dort in kürzester Zeit ein durchdachtes Konzept praktisch aus dem Ärmel geschüttelt werden musste und die seitens der Politik versprochenen Verbesserungen der Rahmenbedingungen nicht eingehalten wurden, machen Lehrer, Schüler und Eltern das Beste aus der Situation. Dennoch - optimal ist anders. Um den Standort in seiner jetzigen Form - G8 und Realschule plus - erhalten zu können, ist eine dringende Abkehr von der gemeinsamen Orientierungsstufe erforderlich. Nur so ist gewährleistet, dass alle Schüler gemäß ihren Fähigkeiten gefördert werden können und nicht über- oder unterfordert sind. Die gemeinsame Orientierungsstufe in ihrer derzeitigen Form kann als gescheitert angesehen werden. Hier ist nun die Politik gefragt. Gute Politiker erkennen getroffene Fehlentscheidungen und zeigen Bereitschaft zur schnellstmöglichen Änderung der unhaltbaren Situation. Wir sind gespannt! Das FSG sowie die Realschule plus - allen voran die Schüler und das engagierte Lehrerkollegium hätten es verdient. Elke Förster, Trierweiler

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