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Bis Mai soll die Zurlaubener Bühne stehen

Interview : Bis Mai soll die Zurlaubener Bühne stehen

Moseldeich und Paulinkirche sind saniert, doch in Trier-Nord wird es auch 2019 nicht langweilig: Christian Bösen, Ortsvorsteher von Trier-Nord, gibt im Interview zum Jahreswechsel eine Nachricht bekannt, die Autofahrer die Stirn runzeln lässt.

Ein Blick zurück, ein Blick voraus: Die Trierer Ortsvorsteher skizzieren im Interview mit dem TV die wichtigsten Entwicklungen der Jahre 2018 und 2019 in ihren Stadtteilen. Den Anfang macht Christian Bösen (CDU) aus Trier-Nord.

Was waren die wichtigsten Themen des Jahres 2018 in Trier-Nord?

Christian Bösen: In diesem Jahr ist ein Projekt fertig geworden, das nicht nur für Trier-Nord, sondern für die ganze Stadt wichtig ist: der Deich am Zurlaubener Ufer. Das gilt auch für die Paulinkirche – die neue, alte Farbgebung ist weithin sichtbar. Der größte Arbeitgeber im Stadtteil, das Brüderkrankenhaus, hat im Herbst den Grundstein für ein neues Bettenhaus gelegt, 50 Millionen Euro werden dort investiert.  Das sichert wohnortnahe Arbeitsplätze in unserem Stadtteil, der mit 15 000 Einwohnern der größte in Trier ist. Ein großes Thema in diesem Jahr war auch das Exhaus mit einem Auf und Ab von Hiobsbotschaften und guten Nachrichten.

Was wird Ihren Stadtteil 2019 voraussichtlich 2019 beschäftigen?

Bösen: Das Gebiet um das Bürgerhaus Trier-Nord ist so weit neu gestaltet, voraussichtlich im Mai soll das Projekt komplett fertig sein. Der neue Platz wird einen Namen erhalten, über den die Menschen im Stadtteil entscheiden können. Wir bereiten gerade eine entsprechende Bürgerbeteiligung vor.  Die neue Freitreppe in Zurlauben soll  in Verlängerung zur Mosel hin eine Bühne erhalten – Ziel ist, das bis Mai hinzubekommen. Der Spielplatz an der Karl-Berg-Musikschule, der uns seit Jahren beschäftigt, wird im Frühjahr endlich fertig, rund 150 000 Euro werden dort investiert. Außerdem wird die Sanierung des Exhauses vorangehen, und das neue Quartier nördlich vom Nordbad mit seiner Moselpromenade wird einen großen Fortschritt machen. Auch verkehrstechnisch bringt das neue Jahr Änderungen: Das Autobahnamt muss an der Brückenspange am Verteilerkreis arbeiten. Wie genau der Verkehr während der Sanierung laufen wird, ist derzeit noch nicht klar.

Sind die Ortsbeiräte noch zeitgemäß?

Bösen: Die Stadtverwaltung erscheint vielen Bürgern als riesiger Apparat, es gibt eine große Hürde, an sie heranzutreten. Die Ortsbeiräte fungieren hier als Zwischenstufe: Sie sind Ansprechpartner vor Ort, Kümmerer und Puffer.


Das Interview führte Inge Kreutz