Kirche Vor dem Dom wird protestiert, dahinter berät das Bistum den desolaten Haushalt

Trier · Das Bistum Trier kommt in dieser Woche aus den Schlagzeilen nicht heraus. Am Donnerstag ging’s um Zahlen, Zoff und die Zukunft.

Mitglieder der Opfer-Initiative Missbit haben am Donnerstagvormittag vor dem Trierer Dom für einen Rücktritt des Trierer Bischofs Stefan Ackermann demonstriert.

Foto: TV/Rolf Seydewitz

Es ist eine kuriose Situation am späten Donnerstagvormittag: Während vor dem Dom Mitglieder der Opfervereinigung Missbit laustark und mit Spruchbändern für einen Rücktritt des Trierer Bischofs Stephan Ackermann demonstrieren, geht es hinter der Bistumskirche im Generalvikariat um nüchterne Zahlen. Verwaltungschef Ulrich Graf von Plettenberg erläutert wie gegen Ende jeden Jahres die Haushaltslage des Bistums. Und die ist schon seit einiger Zeit ziemlich desolat. So desolat, dass der Generalvikar ein sogenanntes Haushaltssicherungskonzept auf den Weg gebracht hat, das schon bald erste Früchte tragen soll.