Man sieht dem Trierer Startenor Thomas Kiessling nicht an, dass es ihm schlecht geht. Ende vergangenen Jahres litt er unter einer Retraumatisierung. Das heißt, die seelischen Wunden eines vorher erlebten Traumas wurden wieder aufgerissen. Er brauchte schnellstmöglich Hilfe, fand sie bei einer ihm bekannten Traumatherapeutin. Was dann folgte, zermürbt ihn zusätzlich.
Orden und Bistum wollen Therapiestunden nicht zahlen Missbrauchsopfer Thomas Kiessling: „Es interessiert niemanden, wie es mir geht!“
Trier · Der Trierer Startenor Thomas Kiessling war als Kind von einem Benediktinerpater vergewaltigt worden, darunter leidet er bis heute. In einer Notsituation half ihm eine Traumatherapeutin. Auf den Kosten für die Therapie schien er sitzen zu bleiben – bis zum Ende der Recherche.
15.06.2023
, 14:14 Uhr