Blick auf Umweltbildung

TRIER. (red) Seit Sommer 2002 existiert der Verein der Freunde der Landesgartenschau Trier 2004. Mit acht Projekten beteiligt er sich engagiert an den Attraktionen auf dem Petrisberg. Neben der aktiven Unterstützung sehen die Mitglieder ein weiteres Ziel darin, für die Nachhaltigkeit der Landesgartenschau-Initiative zu ergreifen.

Bei der "One-Year-Before Party" machte der Verein erstmals auf sich aufmerksam. "Durch den Verein sollen gesellschaftliche Kräfte motiviert und gebündelt werden. Wir setzten auf die Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger", so die Geschäftsführerin Elisabeth Tressel. Bürgernähe erreichte der Verein darüber hinaus durch seine ständige Präsenz auf den Baustellenführungen vor Beginn der Landesgartenschau und den Namenswettbewerb für das Maskottchen Tupsi. Um auch Kinder und Jugendliche in die Landesgartenschau einzubeziehen, organisierte und koordinierte er den Kreativwettbewerb für alle Trierer Schulen zu den vier Elementen. Die zahlreichen eingesandten Objekte sind derzeit in der Offiziersmesse und im Trierer Einzelhandel ausgestellt. Im didaktischen Bereich präsentiert sich der Förderverein auf dem Gelände mit dem Naturerlebnispfad und dem "Grünen Klassenzimmer". Finanzielle Hilfe leistete der Verein unter anderem für das Künstlersymposion und den Schulgarten. Ein Teil der Projekte soll auch nach der Landesgartenschau bestehen bleiben, wie etwa der Naturerlebnispfad. Elisabeth Tressel: "Schön wäre es, wenn wir hier weiterhin Umweltbildung betreiben könnten. Wir möchten, dass der Petrisberg zu einem attraktiven und grünen Stadtteil wird, in dem Kultur noch eine Rolle spielt. Der Standort zwischen Universität und Wissenschaftspark ist eine gelungene Schnittstelle." Als vorbildliches Beispiel nennt sie das Gelände der Landesgartenschau Kaiserslautern, auf dem unter anderem ein Erlebnispark mit jährlich 300 Veranstaltungen entstanden ist. Interessierte melden sich bei Elisabeth Tressel, 0651/2014554.

Mehr von Volksfreund