Bloß keine Angst vorm Studium! - Große TV-Serie mit Expertentipps startet zum Wintersemester 2014/15: Was für Studierende in Trier wichtig ist
Trier. · In diesen Tagen tauchen die Erstsemester neu in das akademische Leben Triers ein. Wie meistern die Studierenden ihr Studium erfolgreich und nutzen dabei die Angebote in der Region am besten? Wie gestalten sie Alltag und Freizeit? Darum geht es in der neuen Volksfreund-Serie. Zum Auftakt aber eine schlechte Nachricht.
Etwa 2000 Erstsemester beginnen in diesem Wintersemester, das im Oktober anfängt, an der Trierer Hochschule und an der Uni Trier ihr Studium. Jeder Vierte von ihnen wird das Studium wahrscheinlich wieder hinwerfen. Das legen bundesweit erhobene Studien nahe. In Trier nennen weder Hochschule noch Uni dazu konkrete Zahlen.
"Aber Studienabbruch ist ein Thema, mit dem man sich beschäftigen muss", sagt Unipräsident Michael Jäckel dem Volksfreund. Arbeitsagentur, Industrie- und Handelskammer (IHK) sowie Handwerkskammer (HKW) beobachten, dass sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich mehr Studienabbrechern bei den drei Einrichtungen Rat holen. Die meisten Studienabbrüche entstehen laut Christiane Luxem, Leiterin des Hochschulteams der Arbeitsagentur Trier, weil Studenten Prüfungen nicht schaffen und zwangsexmatrikuliert werden. Ein Großteil habe zudem eine völlig falsche Vorstellung vom Studium.
Marcus Kleefisch, Geschäftsführer bei der IHK, sieht auch in einem "fatalen Akademisierungstrend" einen Grund für das Scheitern im Studium. Manchen Studierenden zwingen außerdem finanzielle Probleme zum Aufgeben, sagt Jutta Straubinger, Sprecherin der Hochschule Trier. Die Kammern arbeiten deshalb gemeinsam mit Uni, Hochschule sowie der Arbeitsagentur an einem Auffangprojekt für Studienabbrecher. "Eine Notlösung", sagt HWK-Geschäftsführer Günther Behr. Viel wichtiger sei es, den jungen Menschen solche Um- und Irrwege zu ersparen.
Hintergründe und Tipps gegen das Scheitern im Studium
Das Online-Dossier zur Serie: volksfreund.de/studium