Blumen gehören auch dazu

Zum Bericht "Wirbel um Weihnachtsmarkt" (TV vom 9. Oktober):

Da streiten sich die Trierer Marktfrauen mit den Politikern um die Beschickung des Weihnachtsmarktes mit den unterschiedlichen Waren an verschiedenen Standorten in der Stadt. Diese Auseinandersetzung ist so unnütz wie sinnlos. Dem Besucher des Weihnachtsmarktes ist es doch glatt egal, wo er seine Wurst isst, seinen Glühwein trinkt, seine Blumen oder seinen Weihnachtsschmuck kauft.

Als Kompromiss könnte doch ein gelungener Mix dienen. Oberbürgermeister Jensen und Co. sollten die Blumenfrauen, die bleiben wollen, da lassen, wo sie sind. Dafür können Weihnachtsstände auch auf den Kornmarkt.

Warum sollten sich diese Dinge gegenseitig stören? Blumen gehören ebenso zu Weihnachten wie Geschenke und andere Accessoires.

Zwischen beiden Standorten glänzen dann, ebenso feierlich geschmückt, die Brot- und die Fleischstraße als flankierende Verbindung. Dann hätte Trier eine Weihnachtszeile statt eines Weihnachtsmarkts; ein absolutes Novum.

Und das Christkind würde sich, da bin ich ganz sicher, ebenso freuen, in Trier so präsent wie möglich zu sein.

Egon Weyand, Butzweiler

WEIHNACHTSMARKT