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Brand in Kaseler Wohnhaus - Feuerwehr muss vier Stunden löschen

Brand in Kaseler Wohnhaus - Feuerwehr muss vier Stunden löschen

In einem Wohnhaus in Kasel hat es in den frühen Morgenstunden gebrannt. Die Bewohner konnten sich laut Polizei bei Ausbruch des Feuers gegen 4.30 Uhr unverletzt aus dem Haus retten. Die Löscharbeiten dauerten bis 9 Uhr an.

Das Feuer war vermutlich wegen eines defekten Durchlauferhitzers im Dachstuhl des zweigeschossigen Wohnhauses aus dem Jahr 1875 in der Unterstraße ausgebrochen. Eine Hausbewohnerin wurde gegen 4 Uhr morgens wach und bemerkte Rauch und stickige Luft in ihrem Schlafzimmer im Dachgeschoss. Sie weckte ihren Mann, der die Dachluke öffnete und feststellte, dass es im Spitzboden des Dachstuhls brannte. Der Besitzer soll einen lauten Knall im Badezimmer gehört und Rauch gesehen haben.

Gegen 9 Uhr war der Brand schließlich gelöscht. Verletzt wurde niemand.

Die Feuerwehr vermutet eine Schadenshöhe von etwa 70.000 Euro. Der Dachstuhl ist zerstört, im ersten Obergeschoss wurde ein Zimmer in Mitleidenschaft gezogen.

Erste Überprüfungen der Brandermittler deuten auf eine elektrische Brandursache hin - vermutlich durch einen Durchlauferhitzer.
Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Kasel, Mertesdorf, Waldrach, Morscheid und Schweich, das DRK aus Ehrang sowie die Polizeiinspektion Schweich.