Brandmelder in Aach wird zum Lebensretter
Aach · Ein automatischer Rauchmelder hat bei einem Wohnungsbrand in Aach in der Nacht zum Montag das Schlimmste verhindert: Ein Hausbewohner wurde von dem Gerät aufgeschreckt und konnte sich noch ins Freie retten, wo er zusammenbrach.
Aach. Ein Schwerverletzter und Sachschaden im fünfstelligen Bereich: Dies ist die Bilanz eines Brandes, der in der Nacht zum Montag eine Wohnung in Aach (Landkreis Trier-Saarburg) verwüstete. Das betroffene Haus an der Straße Im Fischerberg verfügt über eine Kellerwohnung, eine Wohnung im Erdgeschoss und eine Dachgeschosswohnung. Nach Angaben von Marc Buschmann, Feuerwehr Trier-Land, war der Brand gegen 3 Uhr im Wohnzimmer der Kellerwohnung ausgebrochen, hatte sich offenbar schnell ausgebreitet und dabei einen elektrischen Rauchmelder ausgelöst. Das Heulen des Geräts schreckte den 29 Jahre alten Bewohner aus dem Schlaf. Es gelang ihm noch, im dichten Qualm das Schlafzimmerfenster zu erreichen, ins Freie zu klettern und die anderen Bewohner wach zu klingeln. Danach brach er auf dem Bürgersteig vor dem Haus zusammen. Eine im Dachgeschoss wohnende Frau und der Vermieter im Erdgeschoss verließen das Haus unverletzt.
Den Einsatzkräften gelang es, den Brand schnell unter Kontrolle zu bringen. Der junge Bewohner hatte offenbar eine starke Rauchvergiftung erlitten. Er wurde vom alarmierten Notarzt längere Zeit am Einsatzort behandelt und schließlich vom Malteserhilfsdienst aus Newel in ein Trierer Krankenhaus gebracht.
Am Morgen begannen Beamte der Kripo Trier mit den Ermittlungen. Sie stellten fest, dass ein defekter Computerdrucker den Brand ausgelöst hatte. f.k.