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Brommenschenkel eröffnet Naturkosmetik-Fachgeschäft am Hauptmarkt 1 in Trier

Shopping : Neueröffnung mitten in Trier – Kosmetik aus Pflanzen und Naturstoffen

Platzhirsch Peter Brommenschenkel hat seinen zehnten Betrieb in der Fußgängerzone eröffnet. Nummer elf und zwölf folgen bald. Der Neustart im Palais Walderdorff erfolgt indes nicht vor Sommer.

Geschäftsschließungen und nachfolgend große Bauaktivitäten im Erdgeschoss von Immobilien in Triers 1a-Lagen wecken oft Befürchtungen, insbesondere, wenn damit das Ende eines inhabergeführten Ladens einhergeht. Was kommt dann? Eine weitere Filiale von Geschäften, die man in jeder beliebigen Großstadt-Fußgängerzone findet? Auch die Schließung der Parfümerie Pierre am Hauptmarkt hat Besorgnis ausgelöst. Aber: Es gibt keinen Mieterwechsel, wohl aber ein neues Geschäftskonzept.

Multi-Unternehmer Peter Brommenschenkel (63) hat am Donnerstag das Naturkosmetik-Fachgeschäft Naturel Beauty eröfnet. Darauf seien seine Frau Anne (67) und er „sehr stolz“, schließlich verfolge man die Idee eines Ladens, der aus Pflanzen und Naturstoffen hergestellte Kosmetik anbietet, schon seit 15 Jahren.

„Jetzt ist die Zeit reif. Öko ist Lifestyle“, sagt Anne Brommenschenkel. Und man habe das selbst kreierte Konzept Naturel Beauty bewusst an der prominenten Adresse Hauptmarkt 1 etabliert, um Flagge zu zeigen – „als Trierer im Herzen von Trier“.

Und dafür ist die Parfümerie Pierre geopfert worden? „Nicht wirklich“, sagt Brommenschenkel, „Die anderen vier Pierre-Geschäfte gibt es ja weiterhin.“ Und das in fußläufiger Entfernung. Überhaupt spielt sich das Brommenschenkel-Firmenimperium am Stammsitz Trier auf engem Raum in der Fußgängerzone ab. Brommenschenkel, der Läden in neun weiteren Städten betreibt, hat sich zum längst  zumPlatzhirsch gemausert.

Angefangen hatte es mit den elterlichen Drogerien in den Stadtteilen Zewen und Euren. 1988 eröffnete er ein Reformhaus in der City. 1990 kam die erste Parfümerie dazu. Mittlerweile betreibt Brommenschenkel zehn Geschäfte in Trier, was ihn  tatsächlich zum Platzhirsch macht. Das Spektrum reicht von Bio-Lebensmitteln über Hotellerie/Gastronomie (unter anderem die Glocke) und einer eigenen Werbeagentur (Parfekt) bis neuerdings hin zu Naturkosmetik. Und die nächste  Neueröffung steht bereits bevor. In Kürze startet Pasta Pasta (gibt es bereits in der Palaststraße) in den ehemaligen Reformhaus-Räumen in der Nagelstraße 4-5.

Das vegetarisch-vegane Restaurant in der Grabenstraße 10, dessen Eröffnung schon vor  drei Jahren  erstmals in Aussicht gestellt wurde, soll nun  „bis spätestens Ostern 2019“ Realität werden.