Brot und Spiele: Zahlen sollen am Montag auf den Tisch

Brot und Spiele: Zahlen sollen am Montag auf den Tisch

Die Bilanz von Brot und Spiele 2012 stellen Kulturdezernent Thomas Egger und die Agentur Medienfabrik am Montag bei einem Pressetermin vor. Die Stadt will dann auch über mögliche Konzeptänderungen informieren.

Trier. Wie viele Besucher zum Römerspektakel Brot und Spiele 2012 kamen, ist bislang nicht öffentlich bekannt. Nach dem ersten Veranstaltungswochenende hatte die Agentur Medienfabrik, die das Römerspektakel im Auftrag der Stadt organisiert, zwar 17 000 verkaufte Eintrittskarten verkündet. Wie viele bei den beiden Schauspiel-Vorführungen im Amphitheater am vergangenen Samstag, dem zweiten Brot-und-Spiele-Wochenende, noch dazugekommen sind, haben bislang allerdings weder Medienfabrik noch Stadtverwaltung bekanntgegeben.
Auch, ob sich die konzeptionellen Änderungen - etwa die neue Reitershow, die Party in den Kaiserthermen, die zusätzliche Gladiatorengruppe aus Bitburg - bewährt haben, wollte die Medienfabrik bislang nicht beantworten. Die Stadtverwaltung sei als Veranstalter für Presseauskünfte zuständig, erklärte die Agentur. Doch weil Triers Kulturdezernent Thomas Egger erst am Mittwoch von einer China-Dienstreise zurückgekommen ist, gab\'s bislang auch seitens der Verwaltung keine Antworten.
Am Montag wollen Egger und Medienfabrik-Chef Ronald Frank nun über die Brot-und-Spiele-Bilanz und die "Überlegungen zur zukünftigen Gestaltung des Römerfestivals" informieren.
Mitte August war bekannt geworden, dass Frank für 2013 eine Aufstockung des städtischen Zuschusses für die Organisation und Durchführung der Spiele von rund 50 000 Euro auf 150 000 Euro fordert. Die Stadtratsfraktionen hatten daraufhin Widerstand signalisiert (der TV berichtete). woc