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Brubacher Hof in Trier: Welche Lösungen hat die Stadtverwaltung?

Ihre Meinung : Brubacher Hof in Trier: Welche Lösungen hat die Stadtverwaltung?

Stadtentwicklung

Zum Bericht „Brubacher Hof: Gegner spüren Rückenwind“ und die Entscheidung der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord zum Flächennutzungplan 2030 für Trier:

Die Verwaltungsbehörde SGD-Nord hat wie befürchtet auch die möglichen Verfahrensfehler zur Seite geschoben. Sie hat dasselbe gemacht, wie die Stadtverwaltung es mit den vielen Stellungnahmen gemacht hat.

Auf die Bürger (6000 Unterschriften), die Naturschutzverbänden und Klimawissenschaftler wird nicht geachtet. Auch die Klima- und Flächennutzungsziele werden vermutlich einfach weiter ignoriert. Traurig ist, das keiner von den Fehlern der Vergangenheit lernen will, obwohl auch die SGD Nord eine Fehlentwicklung befürchtet.

Jetzt haben wir wieder mehr schwammige Forderungen (Belange) bei der SGD Nord. Ähnlich wie schon gehabt bei der Stadtverwaltung zum Verkehr. Die Stadtverwaltung soll verträgliche Lösungen finden. Was versteht die SGD unter „Fehlentwicklung“  oder „frühzeitige Berücksichtigung“? Ist es dasselbe wie die Stadtverwaltung?  Was versteht man unter „Berücksichtigung“?

Was genau wird berücksichtigt? Die Umweltverschmutzung bei dem Extra-Verkehr (5500 Extra-Fahrten) vom Höhenstadtteil? Bis jetzt hatten die Bürger nur schwammige  Versprechungen.  Eine Beruhigungspille, die bei den großen Volksparteien als Lösung angenommen wurde.  Zu was genau ist die Stadtverwaltung nun verpflichtet?

Wird sich die Stadtverwaltung um die geäußerten Belange der SGD kümmern? Werden sich die Volksparteien darum kümmern? Oder ist  vieles nur wieder Augenwischerei? Wird sich einer noch erinnern, dass es wichtig war, diese Belange der SGD Nord ernst zu nehmen?  Die jetzigen Befürworter sind dann vermutlich nicht mehr im Amt. Die Neuen werden sich die Hände in Unschuld  waschen. (Da hatten wir nichts mit zu tun – wir können da jetzt keine Verantwortung für  übernehmen).

Schade für die Trierer  in der Innenstadt, wenn das Kaltluftentstehungsgebiet bebaut ist und das Klima in der Innenstadt noch unangenehmer warm wird. Wie kann man es mit ausgedrückten Belangen der Aufsichtsbehörde „berücksichtigen“? Welche wirksamen Lösungen hat die Stadtverwaltung?  Sind diese bezahlbar?  Wird der Schaden der Natur berücksichtigt? Was sind die  (nicht schwammigen) Lösungen zu den bei der SGD genannten: „schädlichen Verkehrsimmissionen“?

Wann wird die Stadtverwaltung die Lösungen  den Bürgern bekannt machen? Bestimmt nicht vor den Kommunalwahlen.