Bruder Lothar und der Kampf gegen den Hunger

Bruder Lothar und der Kampf gegen den Hunger

Hunger, Krankheiten, Straßenkinder: Egal welche Probleme im afrikanischen Sierra Leone auftauchen, Bruder Lothar aus Aach bei Trier ist da und hilft mit. Jetzt hat sein Mitbruder ein sogenanntes "feeding program" ins Leben gerufen. TV-Leser können das Hilfsprojekt unterstützen.

Trier/Sierra Leone. Die Uno hat kürzlich verkündet, Hunger und Armut bis 2030 besiegen zu wollen. Armut betrifft laut Organisation der Vereinten Nationen derzeit eine Milliarde Menschen weltweit, die mit weniger als 1,25 Dollar pro Tag auskommen müssen. Die meisten von ihnen leben in Afrika und Asien. Doch wer Hunger hat, braucht heute etwas zum Essen. "Hunger ist auch eines der größten Probleme in Sierra Leone" sagt Salesianerbruder Lothar aus Aach bei Trier. Er ist in dem westafrikanischen Staat für die Don Bosco Mission tätig (der TV berichtete mehrfach). Seit Jahren setzt er sich dort für notleidende Kinder ein, darunter viele Straßenkinder, Gefängniskinder und Ebolawaisen. Die Situation in dem afrikanischen Land ist für zahlreiche Menschen dramatisch: "Viele haben weniger als einen US-Dollar am Tag zur Verfügung", sagt Bruder Lothar. Etliche Kinder und Jugendliche müssten mit einer einzelnen Mahlzeit am Tag auskommen. Die Folgen: Schwäche und Energielosigkeit. Da ihre Familien ihnen nicht mehr geben können, hat der Mitbruder des gebürtigen Aachers, Sergej Goman, gehandelt und nun ein zweijähriges "feeding program" (englisch für Ernährungsprogramm) ins Leben gerufen. Konkret bedeutet dies, dass die Kinder im Don Bosco Jugendzentrum in Lungi, einer Ortschaft an der Atlantikküste von Sierra Leone mit rund 4000 Einwohnern, dreimal in der Woche eine nahrhafte Mahlzeit erhalten und zudem medizinisch versorgt werden. Dass auch ein Arzt sich um die Kinder kümmert, soll die Mütter animieren, ihre Kinder ins Zentrum zu schicken. Auch die aufgrund eines langjährigen Bürgerkrieges und der Ebola-Epidemie schwer traumatisierten Kinder finden im Zentrum psychologische Hilfe, damit ihre seelischen Wunden gelindert werden können. 6300 Euro benötigt Don Bosco, um Nahrungsmittel für das "feeding program" kaufen zu können, 1440 Euro, um die Kinder auf einen Zeitraum von zwei Jahren medizinisch versorgen und 1800 Euro, um die Traumatherapeuten bezahlen zu können. Die Psychologen erhalten jeweils 50 Euro pro Monat. Leserinnen und Leser des Trierischen Volksfreunds können das Projekt mit der Nummer 27398 unterstützen und mit jedem Cent dazu beitragen, dass die Kinder und Jugendlichen in Lungi zumindest an drei Tagen in der Woche satt werden und ihr Rucksack voller traumatischer Erlebnisse leichter wird. katvolksfreund.de/meinehilfeExtra

Per Banküberweisung an "Meine Hilfe zählt", Konto 220012, Sparkasse Trier (BLZ 58550130), IBAN: DE47 5855 0130 0000 2200 12 oder Konto 191919 bei der Volksbank Trier (BLZ 58560103), IBAN: DE67 5856 0103 0000 1919 19 Im Verwendungszweck bitte immer die vier- oder fünfstellige Projektnummer angeben, damit die Spende auch dem gewünschten Zweck zufließen kann. Spenden ohne Projektangabe fließen in einen gemeinsamen Topf, der unter allen Initiativen verteilt wird. Falls eine Veröffentlichung des Spendernamens im TV gewünscht wird, bitte ein "X" auf dem Überweisungsformular eintragen. Bis zu einer Summe von 200 Euro wird der Einzahlungsbeleg als Spendenquittung anerkannt. Ist eine separate Quittung erwünscht, bitte Adresse angeben. Hat ein Projekt bereits vor Buchung der Spende das Spendenziel erreicht, kommt der Betrag anderen "Meine-Hilfe-zählt"-Projekten zugute. Online: Unter volksfreund.de/meinehilfe Projekt auswählen, Spendenbutton anklicken, abgefragte Daten eingeben. Jede Spende wird zu 100 Prozent weitergeleitet, der Trierische Volksfreund trägt die kompletten Transferkosten.Extra

Die Don Bosco Mission ist das deutsche Hilfswerk für die weltweiten Jugendhilfeprojekte der Salesianer Don Boscos. Von Bonn aus werden mit Spenden die Hilfswerke in 132 Ländern der Welt unterstützt. Geleitet wird die Institution von Geschäftsführer Nelson Penedo. Das Motto: Kein Kind soll auf der Straße enden. Auch dafür setzt sich Bruder Lothar täglich in Sierra Leone ein. TV-Leser haben schon einige Projekte unterstützt und damit vielen notleidenden Kindern geholfen. kat