Brutale Attacke im Autohandel: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage

Brutale Attacke im Autohandel: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage

Dem brutalen Überfall auf einen Autohändler an der Porta Nigra im August 2013 folgte noch eine Verfolgungsjagd durch die Stadt: Jetzt hat die Staatsanwaltschaft Trier gegen einen mutmaßlichen Täter Anklage erhoben, nach einem mutmaßlichen zweiten Täter wird gefahndet.

Die Staatsanwaltschaft geht bisher von folgendem Sachverhalt aus:
Am 23. August betraten zwei mit sogenannten Totschlägern bewaffnete Männer kurz nach 14 Uhr die Geschäftsräume eines Autohandels am Porta-Nigra-Platz in Trier. Ohne erkennbaren Grund schlugen sie mit ihren Waffen auf den Inhaber, dessen Mutter und einen Verkäufer ein und verletzten alle drei schwer.

Die Staatsanwaltschaft Trier hat nach Abschluss der Ermittlungen gegen einen der Beschuldigten, einen 31 Jahre alten Mann aus Moskau, Anklage zum Landgericht - Große Strafkammer - Trier erhoben. Sie hält ihn für hinreichend verdächtig, sich wegen gefährlicher Körperverletzung in drei Fällen strafbar gemacht zu haben.

Der Beschuldigte, der sich nach wie vor in Untersuchungshaft befindet, hat sich zu den Vorwürfen nicht geäußert. Das Motiv für den Überfall konnte deshalb bisher nicht geklärt werden.

Nach dem zweiten Beschuldigten, einem 30 Jahre alten ebenfalls aus Russland stammenden Mann, dem nach der Tat die Flucht gelang, wird noch gefahndet.

Das Landgericht wird nunmehr über die Zulassung der Anklage befinden. Ein Termin für die Hauptverhandlung steht noch nicht fest.

Aus unserem Archiv zum gleichen Thema:

Festgenommener in U-Haft

Schlägertrupp wütet in Autosalon

Mehr von Volksfreund