Buddhistisches Gleichnis als Inspiration für bunten Elefanten

Buddhistisches Gleichnis als Inspiration für bunten Elefanten

"Die blinden Männer und der Elefant" ist das buddhistisches Gleichnis überschrieben, das das Trierer Künstler-Duo Elena Villa und Alexander Harry Morrison zur Gestaltung der Elefantenskulptur Mohavi inspiriert hat. In dem Gleichnis versuchen Blinde einen Elefanten zu begreifen, indem sie ihn mit ihren Händen ertasten.

Weil jeder allerdings nur ein Körperteil befühlt, hat jeder der Männer eine ganz andere Vorstellung von dem Tier - die Realität und das große Ganze bleiben ihnen verborgen.
"Wir sehen die Parabel auch als Schlüssel zum Dialog im Umgang mit verschiedenen gesellschaftlichen Strukturen, wir wünschen uns Mohavi als Symbol für mehr Tolerenz, Verantwortung und Zusammenhalt über alle Grenzen hinweg", erläutert die Schmuckdesignerin Villa ihre Auslegung des Gleichnisses.
Die vielen bunten Hände auf Mohavi sollen zudem dazu einladen, Kunst nicht nur mit dem Auge zu erfassen, sondern auch mit den Händen zu begreifen und zu berühren. Den Untergrund für die vielen bunten Hände bilden Motive aus der Region wie die Mosel und ihre Weinberge.
Sponsor von Mohavi sind die Trierer Stadtwerke. Entstanden ist die bunte Skulptur im nur rund neun Quadratmeter großen Atelier der Künstler. Mohavi ziert nicht nur bis zum Ende der Elephant-Parade am 18. Oktober den Trierer Hauptmarkt, sondern auch das Cover des Kunstkatalogs zur Open-Air-Ausstellung. woc
Der TV stellt bis zum Ende der Elephant Parade ausgewählte Elefanten vor. Welchen finden Sie am schönsten? Stimmen Sie ab auf www.volksfreund.de/elephant-parade Dort können Sie sich durch alle 40 Trierer Elefanten klicken.

Mehr von Volksfreund