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Bürger schmieden Pläne für ein schöneres Moselufer

Trier. Viele gute Ideen führen zur dauerhaften Aufwertung des Moselufers. Darauf hoffen rund 50 Teilnehmer eines städtischen Bürgerworkshops in Trier-Nord. Sie schlugen Projekte wie die Schaffung von Grillplätzen bis hin zur besseren Beleuchtung des Radwegs vor.

Trier. Das Ergebnis einer intensiven zweistündigen Diskussion im Vereinsheim der Rudergesellschaft Trier hängt an vier Tafeln: Auf mehreren Dutzend bunter Zettel haben die Teilnehmer eines Workshops ihre Ideen und Verbesserungsvorschläge für das Moselufer in Trier-Nord notiert.
Christoph Heckel vom für die Moselufer-Umgestaltung zuständigen Landschaftsarchitekturbüro BGHplan hatte den Bürgern zuvor die bisherigen Überlegungen des Büros erläutert. Der Abschnitt zwischen Jugendherberge und Hospitalsmühle biete sich demnach besonders für eine Umgestaltung an, weil die Wohnbebauung und verschiedene Freizeiteinrichtungen wie das Exhaus und das Nordbad einen Puffer zwischen der Uferstraße und dem Fluss bildeten. Zudem wird mit der anstehenden Konversion der Kaserne Feuvrier ein wichtiger Impuls gesetzt.
Die Nutzungsvorstellungen des Büros reichen von einer für Jugendliche attraktiven Zone mit Open-Air-Veranstaltungen bis zu einem Badestrand am Nordbad. Besondere Akzente sollen jeweils dort gesetzt werden, wo Verbindungswege aus der Stadt auf die Uferpromenade treffen. Die rund 50 Teilnehmer ergänzten in vier Gruppen dieses Grundkonzept mit Einzelvorschlägen.
Folgende Schwerpunkte kristallisierten sich unter anderem heraus:
bessere Beleuchtung und Ausbau der Uferpromenade
attraktive, terrassenartige Zugänge zum Ufer
Strandbad mit offener Liegewiese und Kiesufer
mehr Sauberkeit durch Eigenverantwortung, öffentliche Toiletten und zusätzliche Abfallbehälter
Parkplätze schaffen im Bereich Bootshaus/Jugendherberge
eine bessere Anbindung des städtischen Moselradwegs an das überregionale Netz in Richtung Ruwertal und Mittelmosel
neue Anlegestellen für Privatboote
besserer Zugang zum Moselufer aus dem Maarviertel über die Zurmaiener Straße.
Die Chancen, dass viele dieser Ideen mittelfristig zum Tragen kommen, stehen laut Stadtverwaltung nicht schlecht, weil die Stadt auf die Unterstützung privater Investoren und auf Zuschüsse der Landesregierung hoffen darf. Und weil die Bürgervorschläge sich durchweg am Machbaren orientiert haben. red