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Bürgerinitiative hofft auf Kalkstein-Abbauverbot bei Olk

Bürgerinitiative hofft auf Kalkstein-Abbauverbot bei Olk

Die Ralinger Anti-Steinbruch-Bürgerinitiative "SMS" hat auf der Mitgliederversammlung ihren Vorstand bestätigt. Die ehrenamtlichen Biotop-Pflegearbeiten im Olker Naturschutzgebiet "Rechberg" sind fortgesetzt worden.

Ralingen. Die "Bürgerinitiative für Naturschutz, Tourismus und Naherholung" hat zwar immer noch keinen "Gegner", der sich offiziell als Investor eines Kalkstein-Steinbruchs (im Volksmund "Mega-Steinbruch" genannt) geoutet hat, dennoch ist sie wachsam.
Es bleibe die Unsicherheit durch die Festlegung des Gebietes als Rohstoffsicherungsgebiet im Landesentwicklungsplan (LEP), hieß es kürzlich auf der Mitgliederversammlung. Hier gelte es, im Sinne der Resolution des Gemeinderats Ralingen weiterzuarbeiten. Dieser hatte die Planungsgemeinschaft Region Trier gebeten, bei der Fortschreibung des LEP für die Region Trier für den Bereich des gesamten projektierten Abbaugebiets der Gemarkung Ralingen-Olk den oberflächennahen Abbau des Kalkgesteins nicht zuzulassen. Der einstimmig gewählte Vorstand der Bürgerinitiative setzt sich wie folgt zusammen: Sprecher: Klaus Ritter, Alfred Wirtz, Kerstin Peters und Patricia Weber; Schriftführerin Brigitte Ankly, Kassenwartin Anne Guillot, Beisitzer Paul Haubrich, Christiana Bruns und Ursula Leach.
Der im vergangenen Jahr übernommene Auftrag der Biotoppflege im Olker Naturschutzgebiet "Rechberg" sei mit über 340 Arbeitsstunden vorbildlich erfüllt worden, hieß es. An den Samstagen vor Ostern wurde der alte Zaun soweit wieder hergerichtet, dass die Fläche auch beweidet werden kann. alf/red