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Bürgermeister beraten über Mobilitätsmanagement

Bürgermeister beraten über Mobilitätsmanagement

Mobilität als Teil der Stadtentwicklung: Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft "Städte für die Region Trier" haben sich in einem Workshop über Wichtigkeit des Mobilitätsmanagements ausgetauscht.

Trier/Wittlich. (red) Über "Mobilitätsmanagement als Element einer nachhaltigen Stadtentwicklung" haben sich Bürgermeister der Arbeitsgemeinschaft "Städte für die Region Trier" in einem Workshop in Wittlich ausgetauscht. Bei der vom Trierer Amt für Stadtentwicklung und Statistik initiierten Veranstaltung skizzierte dessen Amtsleiter Johannes Weinand Herausforderungen der Städte in Bezug auf die Verkehrsentwicklung beim motorisierten Personen- und Güterverkehr. Weinand sprach sich für den Auf- und Ausbau eines Mobilitätsmanagements aus. Als Beispiele nannte Weinand eine umfassende Mobilitätskarte für die Region, die frühzeitige Nutzung der Elektromobilität in und zwischen Städten, eine E-mobil-Rallye und einen Mobilitätstag. Die Arbeitsgemeinschaft solle diese Projekte organisieren.

Maik Scharnweber vom Büro für Mobilitätsmanagement und Moderation stellte bei dem Workshop die Ergebnisse der Initiative "effizient mobil" vor. Ortsbürgermeisterin Kathrin Schlöder (Longuich) sowie die Lehrer Sebastian Weismüller (Auguste-Viktoria-Gymnasium) und Wolfgang Greis (Max-Planck-Gymnasium) präsentierten ergänzend ihre Projekte. Der Wittlicher Stadtbürgermeister Joachim Rodenkirch betonte, wie wichtig das Thema Mobilität für die Zukunft der Städte sei: "Die Städte untereinander und in ihrem Einzugsbereich sind durch vielfältige Verflechtungen gekennzeichnet. Das bedeutet, dass die Mobilität zwischen ihnen ein wichtiger und immer wichtiger werdender Entwicklungsfaktor ist." Die Teilnehmer erarbeiteten zudem Vorschläge, die zu einer Verbesserung der Mobilitätsströme führen können wie der Einsatz von Betriebsbussen, Ausbau und Förderung von Fahrgemeinschaften, eine Flexibilisierung des ÖPNV sowie der Einsatz von Elektromobilen. Konsens bestand darin, dass das Thema Mobilität unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit zu betrachten ist.