Bürgermeister Hülpes distanziert sich von Forderungskatalog

Hermeskeil · In seiner jüngsten Sitzung beschäfigte sich der Verbandsgemeinderat Hermeskeil mit der Einrichtung einer Aufnahmestelle für Asylbegehrende (Afa) in der Hermeskeiler Ex-Kaserne. Dabei distanzierte sich Bürgermeister Michael Hülpes von dem Forderungskatalog, der nach Mainz geschickt wurde.

Hermeskeil. Bürgermeister Michael Hülpes betonte, dass er vor vom dem VG-Rat keine näheren Auskünfte über die Verhandlungen mit der Landesregierung geben wolle. "Das ist vorrangig Sache des Stadtrats", sagte Hülpes. Er wehrte sich aber gegen Kritik am Forderungskatalog, den er, Stadtbürgermeister Mathias Queck und Landrat Günther Schartz (alle CDU) im Januar nach Mainz geschickt hatten. In der Folge hatte unter anderem der Reinsfelder Ortschef Rainer Spies (SPD) einige Punkte dieses Papiers kritisiert - zum Beispiel, dass das Land ein Drittel der Stadtschulden übernehmen sollte (der TV berichtete). "Dass der ein oder andere abwegige Vorschlag geäußert wurde, lag nicht an mir", rechtfertigte sich Hülpes.
Weiter diskutiert wurde im VG-Rat über das Thema Afa nicht mehr. Der Bürgermeister informierte darüber, dass aktuell bereits 85 Asylbewerber in der VG aufgenommen wurden. Von ihnen leben 80 in der Stadt und fünf in Reinsfeld.
Es handelt sich um Flüchtlinge, die nach ihrem Aufenthalt in einer Erstaufnahmestelle vom Kreis auf die Kommunen verteilt werden. ax

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