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Büros in der Simeonstraße sind am teuersten

Büros in der Simeonstraße sind am teuersten

Die Büromieten in der Trierer Fußgängerzone sind seit 2011 um bis zu 20 Prozent gestiegen. Auch in den angrenzenden Innenstadtvierteln stiegen die Mieten. Am teuersten ist es nach der neuen Übersicht des Gutachterausschusses in der Simeonstraße.

Trier. Die höchsten Trierer Ladenmieten werden trotz leichter Rückgänge weiterhin in dem Teil der Simeonstraße gezahlt, der an den Hauptmarkt angrenzt. Sie liegen zwischen 90 und 135 Euro pro Quadratmeter. Insgesamt sind die Büromieten seit 2011 um bis zu 20 Prozent gestiegen. Etwa halb so hoch waren die Zuwächse bei Hallen- und Lagerflächen. Das geht aus der neuen Übersicht zu gewerblichen Mieten hervor, die die Geschäftsstelle des Gutachterausschusses in der vierten Ausgabe präsentiert. Die Werte für Läden, Büros, Praxen, Lager-, Logistik- und Werkstatthallen sowie Auto-Abstellplätze stammen aus einer Umfrage im Spätsommer 2014 bei Vermietern und Mietern.
In der Fußgängerzone blieben die Mieten in der hinteren Simeon- und Sternstraße, in der unteren Fleischstraße, in der Graben- und der oberen Brotstraße stabil. Zuwächse gab es am Hauptmarkt und in der Glockenstraße, in der oberen Fleischstraße, am Kornmarkt und in der Nagelstraße. In der unteren Brotstraße sowie der Fahr- und Palaststraße sanken die Preise seit 2011. In der Neu- und der Jakobstraße sowie der Süd- und Ostallee wurden Zuwächse registriert.
Gegenläufig war die Entwicklung in der Konstantin- und der Karl-Marx-Straße. Dort wurden Mieten zwischen 35 und 46 Euro beziehungsweise von sechs bis acht Euro pro Quadratmeter registriert.
Jenseits des Alleenrings stiegen die Ladenmieten in Trier-Nord, -Süd und -West. Rückgänge gab es in der Saarstraße und im Gartenfeld. Die Preise in Ehrang, Pfalzel, Biewer und Ruwer blieben auf dem im städtischen Vergleich niedrigsten Niveau stabil. Zuwächse verzeichnet der Marktbericht für Heiligkreuz, Weismark, Tarforst und am Petrisberg, Rückgänge für Euren und Zewen.
Bei den Büromieten wurden in der Fußgängerzone Steigerungen von 20 Prozent und in den angrenzenden Innenstadtvierteln von zehn Prozent verzeichnet. Sie erreichten im Zentrum 7,80 und in Außenbereichen sieben Euro pro Quadratmeter. Auf dem Petrisberg wurden bei gehobener Ausstattung zwischen 7,50 und elf Euro gezahlt. red
Eine Broschüre mit der neuen Marktanalyse kann für 25 Euro per Fax (0651/718-3692) und im Internet ( <%LINK auto="true" href="http://www.gutachterausschuss.trier.de" class="more" text="www.gutachterausschuss.trier.de"%> ) bestellt oder im Büro des Gutachterausschusses (Hindenburgstraße 2) gekauft werden.