Bundesmittel für die Bildung

Bundesmittel für die Bildung

Die Stadt Trier erhält Fördermittel des Bundesbildungsministerium für das Programm "Lernen vor Ort". Ziel ist es nach Darstellung der Stadtverwaltung, Anreize für ein ganzheitliches Bildungsmanagement zu schaffen.

Trier. (red) Der Leiter des Trierer Bildungs- und Medienzentrums, Rudolf Hahn, nahm als Projektleiter die Förder-Urkunde in Berlin entgegen. Die genaue Fördersumme, die mehrere 100 000 Euro umfasst, soll erst nächste Woche bekanntgegeben werden. Zu den 40 geförderten Kommunen zählt neben Trier in Rheinland-Pfalz nur noch die Stadt Speyer. Die Entscheidung der Jury, Trier in den Kreis der zu fördernden Städte aufzunehmen, unterstreicht nach Auffassung von Oberbürgermeister Klaus Jensen die "guten Voraussetzungen zur schrittweisen Realisation der Vision eines grenzenlosen Bildungsraums Trier". Im Mittelpunkt des kommunalen Engagements stehen die Aktionsfelder Bildungsberatung und Bildungsübergänge. Zudem soll in jeder Modellkommune ein Bildungsmonitoring etabliert werden, das der systematischen Beschaffung von Informationen und als Grundlage für eine Steuerung durch das Bildungsmanagement dient. Mit ihrem Zuspruch würdigt die Jury das Ziel der Stadt, einen Entwicklungsplan "Lebenslanges Lernen" zu erarbeiten, der in das Konzept "Zukunft Trier 2020" eingebettet ist. Die Stadt will das bestehende Selbstlern- und Beratungszentrum zu einem "Haus des lebenslangen Lernens" ausbauen. Von allen Schulen und schulrelevanten Einrichtungen sollen Beratungsangebote vernetzt, Ansprechpartner für jede Schule benannt und Verbundprojekte mit Unternehmen initiiert werden.

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